MV Agusta F4Z: Limitiertes Designer-Bike

In Kooperation mit Zagato

Die MV Agusta F 4Z
Die MV Agusta F 4Z © MV Agusta

MV Agusta hat die F4 zusammen mit der Designschmiede Zagato umgebaut. Herausgekommen ist ein Einzelstück, das demnächst einem japanischen Unternehmer erfreuen wird.

Für viele gelten die Motorräder von MV Agusta als Kunst auf Rädern. Eine dieser Schönheiten, die F4, wurde nun von der Designschmiede Zagato in ein gänzlich neues Kleid gehüllt. Das Ergebnis heißt F4Z und bietet einen, nun ja, eigenwilligen Anblick.

Mit der F4Z hat Zagato der derzeit bei Supersportlern angesagten keilförmigen Aerodynamik-Optik eine Absage erteilt. In diesem Fall bilden Frontverkleidung, Tank und die Seitenteile eine großflächige, wenig zerklüftete Einheit. Auffällig ist eine vorwitzige Nase mit zyklopischem Scheinwerferauge, die Erinnerungen an die kuriose Bimota Mantra aus den 1990er Jahren weckt.

Leistung liegt bei 201 PS

Optisch setzt der freischwebende Einzelhöcker elegant die Linie des Vorderbaus nach hinten fort. Der bei der Serien-F4 direkt unterhalb der Sitzbank verlaufende, vierflutige Auspuff wurde von Zagato unter den Motor verfrachtet. Seitlich lugt vor dem von einer Einarmschwinge geführtem Hinterrad das dicke, vieleckige Endrohr hervor.
Technisch dürfte das aufwendig umgearbeitete und für einen japanischen Unternehmer bestimmte Einzelstück weitgehend der Serien-F4 entsprechen, die in ihrer stärksten Ausbaustufe, der RR, 150 kW/201 PS leistet und fast 300 km/h schnell fahren kann. (SP-X)