Mini Paceman wird bei Magna-Steyr in Graz gebaut

Marktstart Ende 2012

Der Mini Paceman feiert Premiere in Paris. © Mini

Die BMW-Tochter Mini lässt den Paceman bei Magna-Steyr in Graz fertigen. Auf den Markt kommen soll das neue Modell Ende 2012. Derzeit wird schon der Countryman in Österreich gebaut.

Der Münchener Autobauer BMW wird auch sein neues Modell Paceman beim österreichischen Auftragsfertiger Magna-Steyr fertigen lassen. "Ja, wir lassen auch den Paceman in Graz bauen", sagte Entwicklungsvorstand Klaus Draeger der österreichischen "Kleinen Zeitung".

Mini Paceman kommt Ende 2012

Das Auto solle ab Ende 2012 produziert werden und 2013 auf den Markt kommen. Derzeit lässt der Dax Konzern den kleinen Geländewagen Countryman von den Grazern fertigen. "Weil das Auto technisch auf dem Countryman basiert, macht es natürlich Sinn, auch damit nach Graz zu gehen", wird Draeger in dem auf der Internetseite der Zeitung veröffentlichten Bericht zitiert. BMW habe mit Magna "die besten Erfahrungen".

Wegen der hohen Nachfrage nach dem Countryman sei die Produktion auf mehr als 100.000 Stück pro Jahr hochgefahren worden, schreibt das Blatt weiter. Zu den Stückzahlen beim Paceman, ein zweitüriges Crossover-Modell mit coupehaften Zügen, wurden keine Angaben gemacht. Dem Vernehmen nach könnte es um 20.000 Wagen im Jahr gehen.

Der Paceman wäre der siebte Spross der Mini-Familie und wurde Anfang Januar auf der Automesse in Detroit der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei Mini gibt es neben dem Kompaktmodell Mini die offene Cabrio-Version und das Kombi-Modell Clubman. Auf den Countryman, der seit vergangenem Herbst angeboten wird, soll noch in diesem Jahr ein Coupe folgen. 2012 soll diesem dann ein Roadster zur Seite gestellt werden. Diese beiden Modelle sollen im Stammwerk im britischen Oxford vom Band laufen. (dpa/tmn)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).