18. Oktober 2016

Elektrischer Antrieb für SUV Mini Countryman ab 2017 mit Plug-in-Hybrid

Der Mini Countryman kommt 2017 als Plug-in-Hybrid
Der Mini Countryman kommt 2017 als Plug-in-Hybrid © BMW

Mini wird den Countryman im kommenden Jahr mit einem Plug-in-Hybriden auf den Markt bringen. Zur Reichweite und Kapazität der Batterien sagte die BMW-Tochter offiziell noch nichts.




Mini baut einen Plug-in-Hybrid. Acht Jahre nach der nur für Feldversuche gebauten Kleinserie des Mini E hat die britische BMW-Tochter jetzt ihr erstes offizielles Modell angekündigt, das auch elektrisch fahren kann. Markenchef Sebastian Mackensen stellte die Markteinführung für die nahe Zukunft in Aussicht.

Außer einer elektrischen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, wenn der Bordcomputer die Regie führt, und bis zu 125 km/h im reinen E-Modus nannte der Hersteller zwar noch keine Details. Und er hat noch nicht einmal verraten, in welchem Modell der saubere Antrieb zum Einsatz kommen soll. Doch lassen die ersten Fotos von einer Management-Testfahrt auf den neuen Countryman schließen, den Mini im November auf der Autoshow in Los Angeles enthüllen will.


41 Kilometer Reichweite

Und auch die technischen Eckdaten kann man leicht entschlüsseln. Denn der nächste Countryman ist technisch eng verwandt mit dem 2er Active Tourer, den die Muttermarke BMW bereits seit diesem Jahr als Plug-in-Hybrid anbietet. Dort kombinieren die Bayern einen Dreizylinder-Benziner mit 100 kW/136 PS an der Vorderachse mit einem E-Motor von 65 kW/88 PS an der Hinterachse und montieren unter dem Kofferraumboden einen Lithium-Ionen-Akku von 7,6 kWh.

Binnen rund 200 Minuten an einer Haushaltssteckdose geladen, reicht das für maximal 41 Kilometer elektrische Fahrt mit Geschwindigkeiten von bis zu 125 km/h. Weil der E-Motor zudem den Verbrenner unterstützt, beschleunigt der zusammen 165 kW/224 PS starke 225xe in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit gibt BMW mit 202 km/h und den Normverbrauch mit 2,0 Litern (CO2-Ausstoß: 46 g/km) an. (dpa/tmn)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Hybrid



Mehr zur Marke Mini

Wegen BrexitBMW überdenkt Produktionsstandort für Elektro-Mini

BMW denkt über eine Verlegung der Produktion des elektrischen Mini aus dem Stammwerk im britischen Oxford nach. Mögliche Zölle als Folge des Brexit könnte die BMW-Tochter auf diesem Weg umgehen.


Umfangreiches ProgrammMini zwiebelt Cooper S auf

Mini hievt den Cooper S in neue Sphären. Mit einem umfangreichen Tuningprogramm erreicht der kleine Flitzer die Leistungen des John Cooper Works der letzten Generation.


Zweite GenerationMini Countryman reiht sich bei Kompakt-SUV ein

Mini schickt den Countryman auf der Los Angeles Motor Show in die zweite Generation. Der Markenname ist bei dem Neuen aber von den Ausmaßen nicht mehr Programm.



Mehr aus dem Ressort

Toyota zahlt 3000 Euro beim Kauf eines neuen Hybridautos
Elektroautos schwächeln trotz PrämieHybride profitieren vom Dieselskandal

Im Jahr 2016 wurden so viele Hybridfahrzeuge wie noch nie in Deutschland verkauft. Während Elektrofahrzeuge trotz der Prämie im zweistelligen Minus-Bereich liegen, blieben Autos mit Dieselmotoren knapp über dem Strich.


Toyota Prius Plug-in-Hybrid neu Aufmacher Toyota
Mehr Reichweite, höheres TempoToyota Prius kommt auch als Plug-in-Hybrid

Toyota wird den Prius auch als Plug—in-Hybrid anbieten. Das meistverkaufte Hybridauto der Welt soll dann nicht nur über mehr Reichweite verfügen, sondern auch ein höheres Tempo.


Der Porsche Panamera 4 E-Hybrid behütet 462 PS unter der Motorhaube
918 Spyder als VorbildPorsche Panamera erhält wieder Plugin-Hybrid

Porsche stattet auch den neuen Panamera mit einem Plugin-Hybrid-Antrieb aus. Die ab April erhältliche Oberklasselimousine mit dem alternativen Antrieb avanciert zum günstigsten Modell der Baureihe.