Mercedes baut Kompakt-Klasse-Familie aus

CLA Shooting Brake kommt 2015

Vom Mercedes CLA wird es auch einen Shooting Brake geben.
Vom Mercedes CLA wird es auch einen Shooting Brake geben. © Daimler

Mercedes wird seine Kompaktklasse-Familie um ein fünftes Modell erweitern. Neben der A-, B-, CLA- und GLA-Klasse wird es ab dem kommenden Jahr auch noch einen CLA Shooting Brake geben, wie Konzernchef Dieter Zetsche sagte.

Der Daimler-Konzern baut seine Kompaktklasse-Familie weiter aus. Nach der A-, B-, CLA- und GLA-Klasse werden die Stuttgarter in der ersten Hälfte des kommenden Jahres noch den CLA Shooting Brake auf den Markt bringen. Das kündigte Konzernchef Dieter Zetsche am Mittwoch bei der Fahrvorstellung des neuen S-Klasse Coupés in der Nähe von Pisa an.

Gebaut wird das neue Modell im Werk im ungarischen Kecskemet. „Wir beginnen die Produktion Ende des Jahres. Damit stärken wir weiter unseren Produktionsstandort in Kecskemet, wo bereits wie in unserem Werk in Rastatt im Dreischicht-Betrieb gearbeitet wird“, sagte Zetsche. In Kecskemet wird derzeit die Mercedes B-Klasse und der CLA gefertigt. Auf den Markt kommen wird das fünfte Modell der Kompaktklasse-Familie in der ersten Jahreshälfte.

Kompaktklasse mit hohem Wachstum

Die Kompaktklasse-Familie von Mercedes erfreut sich bei den Kunden großer Beliebtheit. Seit Jahresbeginn wurden von der A-, B-, CLA- und GLA-Klasse weltweit 173.000 Einheiten verkauft, ein Zuwachs von über 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In China ist der CLA zudem erst im April auf den Markt gekommen.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine neues Werk für Modelle der kompakten Baureihe sagte Zetsche vor Journalisten, dass hierzu in Kürze eine Entscheidung getroffen werde. Allerdings wollte Zetsche nicht bestätigen, dass es sich um eine Produktionsstätte in Mexiko handeln werde, wie zuletzt spekuliert wurde. Allerdings hat Daimler mit diesem Standort mit Blick auf die Produktion von Bussen und Lkws bereits gute Erfahrungen gemacht. Für ein weiteres Werk im NAFTA-Raum würde es nach Zetsches Meinung eine Reihe von „guten Gründen“ geben und das betrifft nicht nur die geringen Arbeitskosten, sondern auch das Vorhandensein von Zulieferern. (AG/FM)