6. Oktober 2017

Smart bleibt im Minus Mercedes mit 55. Rekordmonat in Folge

Besonders SUV sind bei Mercedes gefragt
Besonders SUV sind bei Mercedes gefragt © AG/Mertens

Mercedes-Benz bleibt auf Erfolgskurs. Im 55. Rekordmonat in Folge und dem besten dritten Quartal der Unternehmensgeschichte machten einmal mehr die SUV einen erheblichen Anteil am Erfolg aus.




Mercedes-Benz reitet weiter auf der Erfolgswelle. Die Stuttgarter verkauften im September 220.894 Fahrzeuge und verbuchten dabei den 55. Rekordmonat in Folge. Hinzu gesellt sich das stärkste dritte Quartal der Unternehmensgeschichte. Mit 573.026 Einheiten wurde ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt. Seit Jahresbeginn fanden 1.717.300 neue Modelle von Mercedes und Smart neue Eigentümer.

Über ein Drittel der verkauften Fahrzeuge machen dabei die SUV aus. „Im September haben wir den nächsten Gipfel erklommen und über 78.000 SUV an Kunden ausgeliefert. Damit konnten wir unsere bisherige Bestmarke um mehr als 7500 Einheiten übertreffen“, sagte Vertriebsvorstand Britta Seeger.


China erfolgreicher Schrittmacher

Schrittmacher ist dabei vor allem der größte Einzelmarkt China. Im Reich der Mittel erzielte die Marke mit dem Stern im neunten Monat des Jahres ein Plus von 11,4 Prozent bei 51.127 Verkäufen. Nach neun Monaten liegt Mercedes bei 442.899 Verkäufen gar mit 29,9 Prozent im schwarzen Bereich.

Auch in Europa bedeuten 722.972 Neuzulassungen ein Wachstum von glatten acht Prozent nach neun Monaten. In Deutschland gab es aber im September eine kleine Delle von minus 1,0 Prozent. Im Jahresverlauf liegt Mercedes aber mit 230.980 Verkäufen mit 5,7 Prozent im Plus.

Mercedes in den USA weiter im Minus

Dagegen entwickelt sich der US-Markt nicht positiv. Der September brachte bei 29.008 Verkäufen ein Minus über 1,7 Prozent. Von Januar bis September bedeuten 242.250 ein Minus über 2,8 Prozent.

Auch Smart verbleibt im roten Bereich. Zwar konnte die Kleinwagenmarke im September mit 100.614 Verkäufen die Marke von 100.000 überschreiten, was einen Rückgang über 4,8 Prozent bedeutet. Bis 2020 wird die Marke komplett auf elektrische Antriebe umgestellt. (AG/TF)



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