16. November 2016

Limitierte Auflage Mercedes-Maybach Cabrio: Etwas für Genießer

Mercedes-Maybach hat das Cabrio auf 300 Einheiten limitiert.
Mercedes-Maybach hat das Cabrio auf 300 Einheiten limitiert. © Daimler

Wenn Sie ausreichend vermögend sind, gerade 300.000 Euro übrig haben und schon immer ein Cabrio von Mercedes-Maybach fahren wollten, müssen Sie sich beeilen. Denn von der Luxuskarosse werden nur 300 Exemplare gebaut.




Während Staatslenker, Könige und Superreiche in den 2014 präsentierten Luxus-Limousinen Mercedes-Maybach S500 (335 kW/455 PS) und S600 (390 kW/530 PS) hinten rechts Platz nehmen, ist das erste Cabrio der Marke für betuchte Selbstfahrer gedacht. Der auf 300 Exemplare limitierte, 463 kW/ 630 PS starke V12-Luxusliner ordnet sich preislich mit 300.000 Euro noch oberhalb eines Bentley Continental GT Speed Convertible (472 kW/642 PS, 240.000 Euro) ein.

Dafür ist aber auch alles an Bord, was das Herz begehrt, unter anderem sämtliche Sonderausstattungen des S-Klasse Cabrios, darunter die Kopfraumheizung Airscarf und die Swarovski-Scheinwerfer. Zudem gehören auch passende Reisetaschen und ein besticktes Car-Cover zum Ausstattungsumfang. Angetrieben wird der S650 vom 6,0-Liter-V12 (1.000 Newtonmeter), die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.


Basis offene S-Klasse

Der Mercedes-Maybach S 650 basiert auf der offenen S Klasse, von ihr hat das Luxus-Cabrio unter anderem die klassischen Proportionen übernommen. Zahlreiche Chromakzente und das Maybach-Emblem auf dem Kotflügel deuten auf die Exklusivität hin. Die Nobelkarosse steht auf 20 Zoll großen Schmiederädern, beim Öffnen der Türen wird das Maybach-Logo auf die Straße projiziert.



Im Innenraum setzt das Luxus-Cabrio einige Ideen des Showcars Concept S-Class Coupé von der IAA 2013 um, zum Beispiel eine wasserfallartige Grafik in den Ledersitzen. Die Zierteile sind für jedes Fahrzeug nach Farbe und Maserung individuell. Auf Wunsch wird das Holz-Interieur mit „Flowing-Lines“ veredelt, eine speziellen Frästechnik für einen hochwertigen dreidimensionalen Eindruck.

Maybachs Luxus-Tradition geht in die 1920er Jahre zurück, seit den 60ern gehört die Marke zu Mercedes. Die einzigen Serienmodelle seitdem waren die 2002 auf den Markt gebrachten Luxuslimousinen Maybach 57 und 62. Der Name bezog sich auf die Fahrzeuglänge in Dezimetern - 5,70 und 6,20 Meter. Wegen mangelnden Erfolgs wurde die Produktion Ende 2012 eingestellt. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Maybach

Maybach

Die Maybach-Motorenbau GmbH fertigte von 1921 an 20 Jahre lang Luxuswagen. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm Daimler-Benz 1960 das Unternehmen, das neun Jahre später in MTU Friedrichshafen (Motoren- und Turbinen-Union) umbenannt wurde. Premium-Fahrzeuge unter dem Namen Maybach ließ Daimler aber erst ab 2002 fertigen. Da der Erfolg nicht wie gewünscht eintrat, wurde die Produktion der Luxusschlitten 57 und 62 sowie deren S-Versionen 2012 wieder eingestellt. Dafür soll die Topvariante der neuen S-Klasse den Namenszusatz Maybach erhalten.


S-Klasse statt NobelschlittenDaimler schläfert Maybach ein

Der Daimler-Nobelschlitten Maybach ist bald Geschichte. Die verlustreiche Traditionsmarke wird nicht wiederbelebt. Daimler-Chef Dieter Zetsche setzt künftig in der Oberklasse voll auf die S-Klasse.


Kleinserienmanufaktur XenatecGeld spielt keine Rolle beim Maybach-Coupé

Maybach und die Keinserienmanufaktur Xenatec haben den 57S in ein Coupé verwandelt. Der Viersitzer beginnt bei 675.000 Euro.



Mehr aus dem Ressort

Premiere auf IAANeuer Suzuki Swift kommt als Sportversion

Suzuki wird vom Swift auch wieder eine Sportversion anbieten. Der Kleinwagen der Japaner wird dann wohl 140 PS leisten.


MG E-Motion von SAIC
Elektrostudie in Shanghai präsentiertSAIC bringt MG zurück nach Europa

MG feiert seine Rückkehr nach Europa. Der chinesische Besitzer SAIC präsentiert derzeit auf der Automesse in Shanghai die elektirsche Studie E-Motion.


Das E-Tron Sportback Concept ist der zweite Stromer von Audi
Serienstart des Gran Turismo ab 2019E-Tron Sportback Concept: Audis zweiter Stromer

Audi präsentiert auf der Automesse in Shanghai das zweite reine Elektroauto des Unternehmens. Wie schon beim SUV-Stromer vergeht auch beim Gran Turismo noch einige Zeit bis zur Serienreife.