Mercedes-Maybach Cabrio: Etwas für Genießer

Limitierte Auflage

Mercedes-Maybach hat das Cabrio auf 300 Einheiten limitiert.
Mercedes-Maybach hat das Cabrio auf 300 Einheiten limitiert. © Daimler

Wenn Sie ausreichend vermögend sind, gerade 300.000 Euro übrig haben und schon immer ein Cabrio von Mercedes-Maybach fahren wollten, müssen Sie sich beeilen. Denn von der Luxuskarosse werden nur 300 Exemplare gebaut.

Während Staatslenker, Könige und Superreiche in den 2014 präsentierten Luxus-Limousinen Mercedes-Maybach S500 (335 kW/455 PS) und S600 (390 kW/530 PS) hinten rechts Platz nehmen, ist das erste Cabrio der Marke für betuchte Selbstfahrer gedacht. Der auf 300 Exemplare limitierte, 463 kW/ 630 PS starke V12-Luxusliner ordnet sich preislich mit 300.000 Euro noch oberhalb eines Bentley Continental GT Speed Convertible (472 kW/642 PS, 240.000 Euro) ein.

Dafür ist aber auch alles an Bord, was das Herz begehrt, unter anderem sämtliche Sonderausstattungen des S-Klasse Cabrios, darunter die Kopfraumheizung Airscarf und die Swarovski-Scheinwerfer. Zudem gehören auch passende Reisetaschen und ein besticktes Car-Cover zum Ausstattungsumfang. Angetrieben wird der S650 vom 6,0-Liter-V12 (1.000 Newtonmeter), die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Basis offene S-Klasse

Der Mercedes-Maybach S 650 basiert auf der offenen S Klasse, von ihr hat das Luxus-Cabrio unter anderem die klassischen Proportionen übernommen. Zahlreiche Chromakzente und das Maybach-Emblem auf dem Kotflügel deuten auf die Exklusivität hin. Die Nobelkarosse steht auf 20 Zoll großen Schmiederädern, beim Öffnen der Türen wird das Maybach-Logo auf die Straße projiziert.



Im Innenraum setzt das Luxus-Cabrio einige Ideen des Showcars Concept S-Class Coupé von der IAA 2013 um, zum Beispiel eine wasserfallartige Grafik in den Ledersitzen. Die Zierteile sind für jedes Fahrzeug nach Farbe und Maserung individuell. Auf Wunsch wird das Holz-Interieur mit „Flowing-Lines“ veredelt, eine speziellen Frästechnik für einen hochwertigen dreidimensionalen Eindruck.

Maybachs Luxus-Tradition geht in die 1920er Jahre zurück, seit den 60ern gehört die Marke zu Mercedes. Die einzigen Serienmodelle seitdem waren die 2002 auf den Markt gebrachten Luxuslimousinen Maybach 57 und 62. Der Name bezog sich auf die Fahrzeuglänge in Dezimetern - 5,70 und 6,20 Meter. Wegen mangelnden Erfolgs wurde die Produktion Ende 2012 eingestellt. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).