21. Juni 2013

Active Multibeam Mercedes führt neues LED-Lichtsystem ein

Mercedes führt im kommenden Jahr ein neues Lichtsystem ein.
Mercedes führt im kommenden Jahr ein neues Lichtsystem ein. © Daimler

Mercedes versucht seinen Vorsprung durch Technik bei den LED-Lichtsystemen weiter auszubauen. Dafür wird im kommenden Jahr das so genannte Active Multibeam LED eingeführt.




Wer häufig bei Dunkelheit unterwegs ist, weiß die Vorteile eines guten Lichtsystems zu schätzen. Deshalb geht der Stuttgarter Autobauer Mercedes nun den nächsten Schritt bei der Entwicklung eines immer besseren Lichts.

Nachdem in der neuen Mercedes S-Klasse bereits auf herkömmliche Leuchtmittel verzichtet wird und nur noch energieeffizientes LED zum Einsatz kommt, wollen die Schwaben ihren Vorsprung in diesem Bereich mit dem so genannten Active Multibeam LED weiter ausbauen Auf den Markt kommen wird es im kommenden Jahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.


Präzise Anpassung an Fahrsituation

So soll Active Multibeam LED dem Fahrer eine noch bessere situationsangepasste Steuerung der Fahrzeugscheinwerfer ermöglichen. Während bisher einzelne Funktionen wie das Kurvenlicht oder das blendfreie Fernlicht mechanisch gesteuert wurden, lassen sich mit Active Multibeam viele einzelne LED ansteuern. „Jede einzelne LED kann individuell eingeschaltet werden und somit exakt gezielte Bereiche ausleuchten. Die unterschiedlichen Lichtfunktionen werden unabhängig voneinander angesteuert. Eine Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation ist somit noch präziser darstellbar“, so Mercedes.

Dabei lässt sich das Lichtbild extrem schnell für den linken und rechten Scheinwerfer individuell anpassen: so berechnet das Steuergeräte 100 Mal pro Sekunde das ideale Lichtbild. „Durch Active Multibeam LED können die Scheinwerfer jetzt noch reaktionsschneller und individueller auf veränderte Verkehrssituationen reagieren. Hinzu kommen erweiterte, unmittelbar erlebbare Funktionen wie beispielsweise die vorausschauende Kurvenerkennung beim Aktiven Kurvenlicht“, sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber. (AG/FM)



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