5. Juli 2016

1020 PS für Mittelklasse-Modell Mercedes E 63 AMG von Posaidon: Der Lambo-Schocker

Die Mercedes E-Klasse von Posaidon bringt es auf 1020 PS.
Die Mercedes E-Klasse von Posaidon bringt es auf 1020 PS. © Posaidon

Diese Leistungssteigerung hat es in sich. Die ansonsten bereits mit 585 PS ausgestattete Mercedes E-Klasse von AMG bringt es mit Neuerungen des Tuners Posaidon auf 1020 PS.




1.020 PS – mit diesem Pfund wuchert der Tuner Posaidon. Die gewaltige Leistung entlockt der in Neuwied beheimatete Fahrzeugveredler allerdings keinem Hyper-Sportwagen, sondern einer Mercedes E-Klasse. Als Basis für den Umbau diente ein bereits potenter Motor: der 585 PS starke 5,5-Liter-V8-Biturbo von AMG. Um dieses Aggregat allerdings auf 750 kW/1.020 PS und enorme 1.400 Newtonmeter Drehmoment zu pushen, musste der Tuner tief in die Hardware eingreifen.


Neuer Turbolader und andere Nettigkeiten

So gibt es neue Turbolader, Motorsport-Zündkerzen sowie Downpipes. Außerdem wurden Teile der Siebengangautomatik verstärkt und Sperrdifferenziale an Vorder- und Hinterachse montiert. Ein neuer Kühlergrill, einige Bauteile aus Karbon, der Verzicht auf eine Rückbank, 20-Zoll-Räder sowie eine größer dimensionierte Bremsanlage mit Carbonscheiben runden den Sondertrimm ab.

Die besseren Bremsen scheinen angesichts der Fahrleistungen auch dringend angeraten: Der Standardsprint des RS 850+ genannten Power-Benz soll nur 2,8 Sekunden dauern, die Höchstgeschwindigkeit bei 350 km/h liegen. Die sind übrigens ab geregelt, denn eigentlich könnte die E-Klasse laut Posaidon sogar 368 km/h schaffen. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Tuning



Mehr zur Marke Mercedes

Umrüstung von 134.000 FahrzeugenDaimler legt Einspruch gegen Kältemittel-Umrüstung ein

Der Kältemittelstreit von Klimaanlagen geht in die nächste Runde. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat für 134.000 Fahrzeuge von Mercedes den Austausch der Kältemittel angeordnet, Daimler legt Widerspruch ein.


Kein Auto für die StadtMercedes GLE Coupé: Ein großes Missverständnis

Es gibt Autos, mit denen wird man persönlich nicht warm. Man versucht es, man bemüht sich, doch letztlich scheitert man. Das kommt ziemlich selten vor, doch beim Mercedes GLE Coupé war das der Fall. Warum? Lesen Sie unseren Fahrbericht


Flaggschiff mit neuer MotorengenerationMercedes S-Klasse entlastet Fahrer immer mehr

Mercedes fährt auf Automesse in Shanghai die überarbeitete S-Klasse vor. Optisch wurde nur dezent retuschiert, technisch übernimmt die Elektronik immer mehr die Arbeit des Fahrers und neue Motoren sorgen für mehr Sparsamkeit.



Mehr aus dem Ressort

Der BMW M4 greift getunt auf 680 PS zurück
250 PS mehrG-Power verwandelt BMW M4 in Boliden für den Rundkurs

Von Natur aus hat der BMW M4 eine Menge Leistung unter der Motorhaube. Die Tuner von G-Power bereiten den sportlichen Ableger mit etlichen Maßnahmen auf den Einsatz auf der Rennstrecke vor.


Brabus kreiert die Smart-Topvariante Ultimate 125
125 PS für den FortwoBrabus pumpt den Smart auf

Brabus stellt den bereits getunten Smart-Versionen eine Top-Variante zur Seite. Der Ultimate zeigt nicht nur optisch und technisch die Muskeln, sondern auch im pekunären Bereich.


Hennessy verwandelt den Camaro in The Exorcist
Auf Basis des Camaro ZL1Hennessey The Exorcist: Rasante Teufelsaustreibung

Hennessey macht mit The Exorcist dem Teufel Beine. Der auf Basis des Chevrolet Camaro ZL1 von Beginn an nicht schwache Supersportler erhält eine kräftige Leistungsspritze und traktionsstarke Drag-Reifen.