2. März 2016

Premiere für das Cabrio Mercedes läutet in Genf C-Klasse-Frühling ein

Die Mercedes schickt das C-Klasse-Cabrio im Sommer an den Start.
Die Mercedes schickt das C-Klasse-Cabrio im Sommer an den Start. © Mercedes

Mercedes enthüllt auf dem Autosalon in Genf die Cabrio-Version der C-Klasse. Die Konstruktion des Faltdachs stammt vom Flaggschiff.




Mercedes stellt auf dem Genfer Salon das Cabriolet der C-Klasse vor. Für den Antrieb der offenen Variante mit klassischem Stoffverdeck stehen Motoren mit einer Leistungsbreite von 115 kW/156 PS bis zu 270 kW/367 PS zur Wahl. Zu den Händlern kommt das C-Klasse Cabrio diesen Sommer.

Vom größeren S-Klasse-Cabrio hat die offene Mittelklasse die Stoffkonstruktion des Faltdachs mit gläserner Heckscheibe übernommen. Zwanzig Sekunden dauert es, das Dach zu öffnen und unter der Klappe im Kofferraum verschwinden zu lassen. Das gelingt auch während der Fahrt, solange das Tempo nicht mehr als 50 km/h beträgt. Mit offenem Verdeck stehen 285 Liter Gepäckraum zur Verfügung. Ist es geschlossen, sind es 360 Liter.


Mercedes C-Klasse Cabrio teifergelegt

Bei den Grundmaßen ähnelt die offene Version dem Coupé. Durch die serienmäßige Tieferlegung um 1,5 Zentimeter gegenüber der Limousine und die 17 Zoll großen Felgen wirkt das Cabrio etwas sportlicher.

Vom Coupé abgeleitet sind die Sportsitze mit den kräftigen Seitenwangen, den integrierten Kopfstützen sowie der optionalen Kopfraumheizung Airscarf. Auf der Rückbank sitzen die Begleiter auf Einzelsitzen, die geteilt umklappbar sind. Immer an Bord ist der Gurtbringer. Ein optional erhältliches Windschottsystem sorgt hinter den Fondsitzen für Luftberuhigung im Innenraum. Die gleiche Funktion haben die ausfahrbaren Windabweiser oben auf dem Windschutzscheibenrahmen. Dazu kommt, wie aus der offenen S-Klasse bekannt, eine Klimatisierung, die auch Oben-Ohne-Fahrten im Winter ermöglicht.

Mercedes C-Klasse Cabrio ab rund 40.000 Euro

Beim Motorenangebot bedient sich Mercedes im C-Klasse-Regal. Zum Marktstart stehen sechs Benzin- und zwei Dieselantriebe zur Wahl. Den Einstieg markiert der C 180 mit einem 115 kW/156 PS starken Ottoaggregat. Am anderen Ende der Leistungsspitze steht das Mercedes-AMG C43 4Matic Cabrio, das von einem 3,0 Liter großen V6-Biturbomotor mit 270 kW/367 PS in Fahrt gebracht wird. Für alle Motorisierungen ist das neue Neungang-Automatikgetriebe erhältlich. Der Allradantrieb ist heckbetont ausgelegt.

Was das offene Vergnügen kostet, steht noch nicht fest. Das Coupé startet aktuell bei 35.600 Euro, für das Cabrio dürften mindestens 40.000 Euro fällig werden.

Anders als beim früheren CLK von 1997 ersetzt das Cabrio nicht die offene E-Klasse. Die wird im nächsten Jahr erscheinen und höher positioniert, um den Abstand zum C-Modell zu wahren und die Lücke zum S-Cabrio nicht zu groß werden zu lassen. Nach den gerade frisch überarbeiteten Zweisitzern SL und SLC sowie dem Smart Cabrio fehlt dann eigentlich nur noch eine offene A-Klasse im Portfolio. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Mercedes

Mercedes-Vertriebsvorstand Britta Seeger«Fahrverbote sind aus unserer Sicht nicht zielführend»

Britta Seeger ist seit Jahresanfang Vertriebsvorstand bei Mercedes. Im Interview mit der Autogazette spricht die Managerin über Absatzerwartungen, den Boom bei SUVs und darüber, weshalb sie nichts von Fahrverboten hält.


Auf E-Klasse-BasisMercedes-AMG: Für die schnörkellose Sportwagenfamilie

Mercedes-AMG hat auf dem Autosalon in Genf das GT Concept präsentiert. Die Coupé-Limousine gibt dabei nicht nur einen seriennahen Ausblick auf das neue Mitglied der GT-Familie.


48. Rekordmonat in FolgeMercedes legt weiter zweistellig zu

Mercedes-Benz hat seit mittlerweile vier Jahren Monat für Monat zugelegt. Während die Kernmarke mit einem zweistelligen Wachstum ins neue Jahr gegangen ist, schwächelte Smart im Februar.



Mehr aus dem Ressort

Noch schärfer ist der Lambo Huracan als Performante-Variante
In knapp 8,9 Sekunden auf 200 km/hLamborghini sorgt für Performance im Huracan

Lamborghini hat den Huracan extrem auf Dynamik getrimmt. So wurde für die Performante-Variante das Gewicht gesenkt, die Leistung dafür angehoben.


Ssangyong hat den Korando erneut aufgefrischt
Aufgefrischtes SUV in GenfNeue Front für den Ssangyong Korando

Die nächste Generation es Ssangyong Korando muss sich noch gedulden. Die Koreaner haben das SUV vier Jahre nach dem ersten Facelift zunächst eine weitere Modellüberarbeitung zukommen lassen.


Die Veränderungen beim Mazda CX-5 sind erst auf dem zweiten Blick sichtbar
Erfolgreiches SUVMazda CX-5: Detaillierte Auffrischung

Mazda hat den CX-5 aufgefrischt auf dem Autosalon in Genf präsentiert. Die Veränderungen beim in Europa unternehmenseigenen Bestseller sind zunächst nicht sichtbar, aber vielfältig.