9. Januar 2017

50 Jahre Mercedes-AMG vergrößert zum Jubiläum GT-Modellfamilie

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Mercedes-AMG beschenkt sich zum 50. Geburtstag selbst © Mercedes-AMG

Aufrecht Melcher Großaspach feiern ein halbes Jahrhundert. Die mittlerweile hundertprozentige Mercedes-Tochter erweitert zum Jubiläum die Modellpalette und bringt Sondermodelle.




1967 gründeten Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher ihr Unternehmen in Großaspach. Vier Jahre später leitete der erste Sieg beim 24-Stunden-Renn im belgischen Spa den Erfolgszug von AMG ein. 1999 erwarb Mercedes 51 Prozent der AMG-Anteile und gliederte die Sportwagen- und Performancemarke in das Unternehmen ein, die seit 2005 eine hundertprozentige Tochter ist.

Für AMG aber kein Grund, das 50-Jährige auszulassen. Im Gegenteil: Unter dem Motto „50 Years of Driving Performance“ vergrößert Mercedes-AMG mit dem GT C die AMG GT Sportwagenfamilie. „Mit dem AMG GT C erweitern wir unser Sportwagen-Portfolio auf nunmehr sechs Modelle sowie den Kundensport-Rennwagen AMG GT3. In weniger als drei Jahren ist aus unserem zweiten komplett in Eigenregie entwickelten Fahrzeug eine Familie geworden, die ein hochdynamisches Fahrerlebnis in unterschiedlichen Facetten bietet“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.


Spezielle Jubiläums-Edition

Zum Start wird es das Coupé als spezielle Edition 50 geben. Weiterhin werden Mercedes-AMG GT und AMG GT S optisch und technisch aufgewertet, unter anderem durch noch mehr Leistung, wie das Unternehmen aus Affalterbach mitteilte.

Dabei wurde die Frontpartie erneuert und erhält nun auch den gewaltigen AMG Panamericana Grill, den alle AMG GT-Modelle tragen, und der an die historischen Erfolge mit dem 300 SL in Amerika erinnern soll. Aus dem GT R fließt das aktive Luftregelsystem Airpanel ein, das eine bedarfsgerechte Kühlung gewährleistet und im Normalbetrieb eine optimale Aerodynamik gewährleistet.

Leistungssteigerung um 14 PS

Das Editions-Modell Mercedes-AMG GT C
Das Editions-Modell Mercedes-AMG GT C © Mercedes-AMG

Zugleich steigerte Mercedes-AMG die Leistung. So erhielt der 4,0-Liter-V8- Biturbomotor des Einstiegsmodells AMG GT 14 PS mehr und kommt nun auf 350 kW/476 PS. Auch das Drehmoment wurde um 30 Newtonmeter auf 630 Newtonmeter angehoben. Damit ist der Sprint in glatten vier Sekunden absolviert, die Höchstgeschwindigkeit bei 304 km/h erreicht.

Der AMG GT S erhielt 12 zusätzliche Pferdestärken und kommt nun auf 384 kW/522 PS und einem Drehmoment von 670 Newtonmetern. Weiterhin verfügbar sind die C Varianten mit 410 kW/557 PS sowie der GT R, der über 430 kW/585 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment verfügt. Hier vergeht die Sprintzeit innerhalb von 3,6 Sekunden und erst bei 318 km/h ist Schluss.

Mercedes-AMG Edition 50 in zwei Sonderlackierungen

Mercedes-AMG optimiert die Kurvendynamik
Mercedes-AMG optimiert die Kurvendynamik © Mercedes-AMG

Sportfahrwerk und Hinterachslenkung sorgen für ein Plus an Dynamik und Agilität. Vor allem die Kurvenfahrten werden dabei erleichtert und gleichzeitig die Fahrstabilität erhöht. Zudem greift ein Hinterachs-Sperdifferential unterstützend ein.

In den zwei exklusiven Sonderlackierungen designo graphitgrau magno oder designo kaschmirweiß magno ist die Edition 50 erhältlich. Aufsatzblenden der Seitenschweller, ein Frontsplitter oder die Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills unterscheiden sich von den Serienmodellen.

Rennkurs-Analyse mit Track Pace

Hell und dunkel dominieren den Innenraum
Hell und dunkel dominieren den Innenraum © Mercedes-AMG

Das Interieur ist vom Kontrast aus Schwarz und Silber geprägt. Nappaleder sowie eine spezielles AMG Performance-Lenkrad samt 12-Uhr-Markierung empfangen den Fahrer. In Silber gehaltene Sicherheitsgurte sowie ein spezielles AMG Night-Paket Interieur mit Lenkradspeichen, Schaltpaddles oder Einstiegsleisten in schwarz sind serienmäßig an Bord.

Ganz neu und für die gesamte GT-Familie gibt es optional Das AMG Track Pace, mit der die Fahrweise auf der Rennstrecke analysiert werden kann. Dafür wird das Smartphone per Wlan mit den GT-Modellen verbunden. Die Auswertungen können dann mit anderen AMG-Fahrern über die sozialen Kanäle geteilt werden.

Zu Preisen machte Mercedes-AMG noch keine Angaben. (AG/TF)



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