3. Februar 2017

Motor vom AMG GT Mercedes-AMG E 63 T-Modell: Starker Stauraumsportler

Mercedes-AMG schiebt das T-Modell des E 63 nach
Mercedes-AMG schiebt das T-Modell des E 63 nach © Mercedes

Die Limousine des Mercedes AMG E 63 erhält ab März Unterstützung. Wer nicht nur schnell und komfortabel am Reiseziel ankommen möchte, verstaut das Gepäck in der Kombivariante des Alltags-Boliden.




Kurz nach der Limousine zeigt Mercedes-AMG im März 2017 den neuen E 63 auch als T-Modell auf dem Genfer Autosalon. Offiziell kommt der Stauraumsportler im Juni in Deutschland in zwei Leistungsvarianten auf den Markt. Der Startpreis dürfte bei rund 113.000 Euro liegen.

Wie die Limousine wird auch das T-Modell in beiden Leistungsvarianten serienmäßig über Allradantrieb verfügen. Statt der bisherigen 5,5-Liter-Maschine kommt künftig der aus dem AMG GT bekannte 4,0-Liter-V8-Biturbo zum Einsatz, der trotz des deutlich verkleinerten Hubraums neben mehr Leistung auch bessere Fahrleistungen erlaubt.


571 oder 612 PS für das T-Modell

In der Standardausführung sind 420 kW/571 PS und 750 Newtonmeter angesagt, die S-Version kann sogar 450 kW/612 PS und 850 Newtonmeter an alle vier Räder wuchten. Die Sprintzeit des Zweitonners gibt Mercedes mit 3,6 respektive 3,5 Sekunden für den S an. Bei der Höchstgeschwindigkeit bleibt es bei den obligatorischen 250 km/h. Dieses Limit lässt sich ab Werk aber auf 290 km/h anheben, sofern man das Driver’s Package ordert.

Für die sehr kurze Sprintzeit ist unter anderem der Allradantrieb 4Matic+ im Zusammenspiel mit einem ebenfalls serienmäßigen Sperrdifferenzial verantwortlich. Das 4x4-System verfügt zudem über eine elektromechanische Kupplung, die, anders als bei der bisherigen 4Matic, eine variable Momentenverteilung erlaubt. Hieraus ergibt sich für die S-Version die Möglichkeit, im Drift-Modus alle Kraft an die Hinterachse zu schicken, was kontrolliertes Querfahren erlauben soll.

Neunstufige Sportautomatik serienmäßig

Das T-Modell des Mercedes-AMG E 63 erreicht nach 3,6 Sekunden Tempo 100
Das T-Modell des Mercedes-AMG E 63 erreicht nach 3,6 Sekunden Tempo 100 © Mercedes

Ebenfalls serienmäßig ist die neunstufige Sportautomatik, für die Mercedes dank einer nassen Anfahrkupplung statt des bisherigen Drehmomentwandlers ein besseres Ansprechverhalten bei weniger Gewicht verspricht. Außerdem soll das Getriebe dank schneller Mehrfachrückschaltungen und einer Zwischengasfunktion für ein sportlich-emotionales Schalterlebnis sorgen.

Als Fahrwerks-Schmankerl bietet das bislang stärkste T-Modell eine Luftfederung namens Air Body Control, die es erlaubt, per Knopfdruck zwischen einer sportlichen oder komfortablen Einstellung zu wechseln. In drei Stufen einstellbar ist die variabel übersetzte Parameterlenkung, die bei langsamer Fahrt nur nach leichten Lenkbewegungen verlangt.

Mercedes-AMG E 63 T-Modell für REnnstrecke und Alltag

Das E 63 AMG T-Modell macht damit nicht nur auf Rennstrecken eine gute Figur, auch als praktisches Familienauto bietet der Kombi Topniveau. Das Gepäckabteil des geräumigen Fünfsitzers kann dank der im Verhältnis 40:20:40 elektrisch umklappbaren Rückbanklehne von 640 auf 1820 Liter erweitert werden. Ebenfalls für den Alltagseinsatz angemessen ist der Spritkonsum, der unter anderem dank einer Zylinderabschaltung bei 9,1 bis 9,4 Litern auf 100 Kilometer liegen soll.

Neben den beiden Leistungsvarianten wird Mercedes zum Marktstart des E 63 4Matic+ T-Modell auf Basis der S-Version die Edition 1 anbieten, die sich durch einige besondere Ausstattungsmerkmale wie Designo-Außenlackierung, 20-Zoll-Schmiederäder, Performance-Sportsitze mit schwarzem Nappaleder oder Zierelemente aus Carbon auszeichnet. Das exklusive Modell dürfte gut 140.000 Euro kosten. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Mercedes

Facelift der Luxus-LimousineMercedes S-Klasse mit Abstandhaltern zur Konkurrenz

Das Beste oder nichts heißt der Slogan von Mercedes-Benz. Mit der Überarbeitung der S-Klasse sollen die beiden jüngeren Konkurrenten aus dem Freistaat Bayern auf Distanz gehalten werden.


Zuverlässiges SaisonfahrzeugMercedes SLK: Souverän in die Serpentinen

Der Mercedes SLK bereitet als Gebrauchter kaum Probleme. Das typische Saisonfahrzeug wird von seinen Besitzern vornehmlich in wärmeren Zeiten bewegt und zumeist gut gepflegt.


Kooperation mit MercedesHermes setzt auf emissionsfreie Paketzustellung

Die Van-Sparte von Mercedes-Benz und der Paketzusteller Hermes haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz von Elektro-Transportern, sondern um eine Effizienzsteigerung im gesamten Zustellungsprozess.



Mehr aus dem Ressort

MG E-Motion von SAIC
Elektrostudie in Shanghai präsentiertSAIC bringt MG zurück nach Europa

MG feiert seine Rückkehr nach Europa. Der chinesische Besitzer SAIC präsentiert derzeit auf der Automesse in Shanghai die elektirsche Studie E-Motion.


Das E-Tron Sportback Concept ist der zweite Stromer von Audi
Serienstart des Gran Turismo ab 2019E-Tron Sportback Concept: Audis zweiter Stromer

Audi präsentiert auf der Automesse in Shanghai das zweite reine Elektroauto des Unternehmens. Wie schon beim SUV-Stromer vergeht auch beim Gran Turismo noch einige Zeit bis zur Serienreife.


Der VW I.D.Crozz  soll 2020 in Serie gehen
Drittes Modell feiert PremiereVW erweitert die I.D.-Familie

Volkswagen präsentiert auf der Automesse in Shanghai das dritte Modell der elektrischen I.D.-Familie. Der I.D. Crozz soll eine Schlüsselrolle in der Elektrostrategie der Wolfsburger einnehmen.