14. Januar 2016

Stark limitierte Auflage Lotus 3-Eleven: Leichter Supersportwagen

Der Lotus 3-Eleven nimmt es mit McLaren und Ferrari auf.
Der Lotus 3-Eleven nimmt es mit McLaren und Ferrari auf. © Lotus

Lotus stößt in das Supersportwagensegment vor. Dem 3-Eleven fehlen zwar ein paar PS im Vergleich zum McLaren P1, dafür bringt der Brite erheblich weniger Gewicht auf die Waage.




Ab März können es Lotus-Käufer mit den Supersportwagen von McLaren oder Ferrari aufnehmen: Dann werden die ersten der insgesamt nur 311 erhältlichen Lotus 3-Eleven ausgeliefert. Dank extremen Leichtbaus schnellt der puristische Sportler in 3,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h – Dimensionen, in die sonst nur Top-Modelle vom Range eines McLaren P1 oder La Ferrari vorstoßen.


Lotus 3.Eleven 890 Kilo leicht

Die reduzierte Leichtbau-Flunder aus Aluminium und Spezialkunststoff wiegt in ihrer schlankesten Form, der Rennversion, nur 890 Kilogramm (Trockengewicht). Der aus anderen Modellen der Marke bekannte V6 mit Kompressor-Aufladung schickt 343 kW/466 PS an die Hinterräder – ein Leistungsgewicht von 1,9 kg/PS. Umgerechnet mindestens 152.900 Euro (inkl. 19% MwSt.) werden für den maximal 290 km/h schnellen Renner fällig.

Die nur etwas weniger radikale Straßenversion mit dem Top-Speed von 280 km/h hat ein Trockengewicht von 925 kg, leistet 306 kW/416 PS und knackt die Tempo-100-Marke in 3,4 Sekunden. Sie kostet inklusive deutscher Mehrwertsteuer 108.300 Euro.

Laut Hersteller ist der 3-Eleven das schnellste je gebaute Serienfahrzeug der Marke. Er steht in der Tradition des Lotus Eleven, einem als Renn- und Straßensportwagen gebauten Roadsters aus den 50er-Jahren. Der puristische Einsitzer mit der ultra-aerodynamischen Karosserie ist als Replika bis heute beliebt. 2007 übertrugen die Briten das Konzept in Form des 2-Eleven erstmals in die Neuzeit. Der 3-Eleven ist nun die dritte Auflage. (SP-X)



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