Neuer Lexus LS: Im Schatten der Platzhirsche

Premiere in Detroit

Der Lexus LS ist noch nicht zum Einsteigen bereit
Der Lexus LS ist noch nicht zum Einsteigen bereit © Lexus

Lexus führt den LS in eine neue Generation. Die Oberklasselimousine ist besonders in der Heimat und den USA beliebt, führt in Deutschland ein sehr überschaubares Nischendasein.

Lexus legt seinen S-Klasse-Konkurrenten neu auf. Premiere feiert die Oberklasselimousine LS im Januar auf der Auto Show in Detroit (8. bis 22. Januar 2017), auf den deutschen Markt dürfte sie im Laufe des Jahres kommen.

Ein erstes Foto zeigt ein in diesem Segment ungewöhnlich dynamisches Front-Design, der Hersteller spricht zudem von einer coupéartigen Silhouette. Vorbild könnte die 2015 in Tokio vorgestellte Studie LF-FC sein.

Lexus LS mit Anleihen beim LC

Als Plattform nutzt der wieder über fünf Meter lange Viertürer die Technik des jüngst vorgestellten Oberklassecoupés LC. Auch dessen Motoren, ein 351 kW/477 PS starker V8 und ein Benzinhybrid mit 264 kW/359 PS dürften übernommen werden. Üblicherweise greift die Toyota-Tochter für ihr Flaggschiff auch bei Infotainment- und Sicherheitstechnik in die Vollen, Details sind jedoch noch nicht bekannt.

Der Lexus LS führt in Deutschland ein Nischendasein im Schatten der Platzhirsche Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse. Gerade einmal 15 Fahrzeuge sind im laufenden Jahr bislang zugelassen worden. Selbst ein Exot wie der Rolls-Royce Ghost findet hierzulande mehr Käufer.

In den USA und Japan jedoch erobert der große Lexus seit seinem Debüt vor 27 Jahren regelmäßig die Spitze der Bestsellerlisten in der Oberklasse. Zuletzt geriet er jedoch auch dort unter Druck der häufig jüngeren Konkurrenten, unter denen sich seit einiger Zeit auch die Elektrolimousine Tesla Model S einreiht. (SP-X)