17. Februar 2016

Neuer Geschäftsbereich Jaguar lässt es im F-Type krachen

Jaguar bestückt den F-Type SVR mit 575 PS.
Jaguar bestückt den F-Type SVR mit 575 PS. © Jaguar

Jaguar feiert auf dem Automobilsalon in Genf eine doppelte Premiere. Der auf 575 PS Leistung gesteigerte F-Type ist zugleich der erste Vertreter eines neuen Geschäftsbereiches.




Mercedes hat AMG, BMW hat die M Group, Opel hat OPC und Nissan hat Nismo. Zahlreiche Hersteller haben ihre sportlich extra aufbereiteten Modelle ausgegliedert und preisen sie gesondert an. Bei Jaguar feiert nun auf dem Autosalon in Genf das Label SVO Premiere.

Der neue Geschäftsbereich Special Vehicle Operations soll zu einer weiteren Steigerung der Performance und Dynamik der jeweiligen Modelle beitragen, wie der Hersteller mitteilte. Als erster Vertreter der neuen Linie feiert der F-Type SVR ebenfalls in den Hallen des Palexpo Premiere.


Jaguar F-Type SVR schafft 322 km/h

Dabei haben die SVO-Experten die Leistung des Zweisitzers auf 423 kW/575 PS gesteigert. Der mit einem fünf Liter großen Achtzylinder-Kompressor bewältigt den Sprint in 3,7 Sekunden und ist damit 0,4 Sekunden schneller als das bisherige Topmodell der Baureihe, der 405 kW/550 PS starke F-Type T. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beim Coupé bei 322 km/h, das Cabrio muss sieben Stundenkilometer eher passen.

Nicht nur die Leistung wurde beim F-Type SVR gesteigert, der Sportwagen wurde auch mit einem speziellen Aerodynamik-Paket, größeren Rad/Reifen-Kombinationen, sowie optional mit Karbon/Keramikbremsen ausgestattet. Zudem wurde das Gewicht auf 1700 Kilogramm gesenkt. Jaguar gibt den Verbrauch mit 11,3 Litern an.

Die ab sofort bestellbare Variante, die ab Juni ausgeliefert wird, kostet als Coupé mindestens 138.400 Euro. Die Preise für das Cabrio beginnen bei 145.400 Euro. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Jaguar

Tech-Fest in LondonBei Jaguar werden selbst Oldtimer elektrifiziert

Jaguar und Land Rover zeigen breite Brust. Bis 2020 will der Autobauer alle seine Modelle elektrifizieren. Und dabei macht man selbst vor Oldtimer nicht halt.


Elektrifizierung der ModellpaletteJaguar spekuliert nicht auf irgendwelche Schlupflöcher

Jaguar hat gerade den neuen E-Pace vorgestellt. Ein weiteres SUV. Da die Briten nicht auf Schlupflöcher bei der Erreichung der CO2-Grenzwerte setzen, beginnen sie mit der konsequenten Elektrifizierung.


Weitere AuftragsfertigungMagna baut neuen Jaguar E-Pace in Graz

Der Zulieferer Magna wird den neuen Jaguar E-Pace in seinem Werk in Graz bauen. In seinem Werk baut der Zulieferer auch Modelle für BMW und Mercedes.



Mehr aus dem Ressort

Mitsubishi gibt mit dem E-Evolution Concept die Richtung vor
Konzeptfahrzeug auf Tokyo Motor ShowMitsubishi läutet elektrische Evolution ein

Mitsubishi fährt auf der Tokyo Motor Show in die elektrische Zukunft. Das Concept Car E-Evolution soll den Aufbruch der Japaner als neuer Partner der Renault-Nissan-Allianz unterstreichen.


Der Aspark Owl erreicht in zwei Sekunden Tempo 100
Elektro-Renner aus JapanAspark Owl: Die silbernen Eulen sind munter

Der Aspark Owl bewirbt sich auf der IAA um den Titel des schönsten Autos der Messe. Nur 30 finanziell stark besetzte Autofahrer kommen in den Genuss der superschnellen Beschleunigung.


Ferrari hat den Portofino auf der IAA enthüllt
Nachfolger des California TFerrari Portofino: Zwischen 488 und Lusso

Ferrari hat auf der IAA das neue GT-Cabrio präsentiert. Der Portofino musste dabei ein paar Kilogramm abspecken, um die Agilität des Vorgängers zu übertrumpfen.