Hyundai startet Verkauf von Wasserstoffauto

Bis zu 600 Kilometer Reichweite

Der Hyundai ix35 Fuel Cell stößt nur Wasser aus
Der Hyundai ix35 Fuel Cell stößt nur Wasser aus © Hyundai

Hyundai kommt Toyota zuvor. Ab Mai bieten die Südkoreaner das erste Wasserstoffauto in Serie an – die Preise hatte Hyundai der Autogazette bereits im Dezember verraten.

Hyundai kurbelt das Segment der Brennstoffzellenautos an. Noch vor dem Toyota Mirai bieten die Südkoreaner ab Mai den ix35 Fuell Cell zum Preis von 65.450 Euro an. „Die Einführung des Modells mit einem wettbewerbsfähigen Preis ist nicht nur für Hyundai, sondern für die gesamte Brennstoffzellentechnologie ein wichtiger Schritt. Wir sind stolz, unsere Vorreiterposition auf diesem Gebiet damit zu festigen. Der ix35 Fuel Cell ist ein echter Pionier", sagte Markus Schrick. Der Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland hatte bereits im Dezember im Gespräch mit Autogazette.de den Preis verraten.

Hyundai ix35 Fuel Cell mit 600 Kilometern Reichweite

Auch die Leasingrate über 1290 Euro auf vier Jahre hatte Schrick damals bereits angekündigt. Während Firmen oder Behörden bereits seit Sommer 2013 das wasserstoffbetriebene Fahrzeug, das bereits in elf europäischen Ländern sowie auf dem Heimatmarkt, Australien, USA und Kanada vertrieben wird, leasen konnten, können nun auch Privatkunden zugreifen.

Dabei ist der ix35 Fuel Cell bereits voll ausgestattet. Hyundai gibt zudem eine Garantie über fünf Jahre bis 100.000 Kilometer. Mit dem Antrieb der Zukunft, der nur Wasser ausstößt, schafft der Hyundai eine Reichweite über 600 Kilometer. Der 136 PS starke Drehstrom-Asynchron-Motor erreicht nach 12,5 Sekunden Tempo 100 und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Allerdings stellt sich für mögliche Kunden noch die Frage nach der Betankung. In Deutschland existieren derzeit 15 Standorte, an denen die zwei Wasserstofftanks in wenigen Minuten mit der Gesamtkapazität von 5,94 Kilogramm gefüllt werden. Im kommenden Jahr sollen bis zu 40 Tankstellen in Deutschland bereitstehen. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.