Hyundai stattet i10 mit Autogas aus

Bis zu 450 Kilometer Reichweite

Hyundai hat den neuen i10 deutlich auf eine höhere Stufe gestellt.
Der Hyundai i10 kann bald auch mit Autogas betrieben werden. © AG/Flehmer

Hyundai erweitert das Angebot beim i10. Das kleinste Modell der Koreaner kann ab April auch mit Autogas erworben werden – gerade für Flotten recht reizvoll.

Hyundai stockt die Motorenpalette beim i10 auf. Ab April kann der Kleinstwagen, dessen neue Generation seit November 2013 in den Markt eingeführt wurde, auch mit einem Autoantrieb geordert werden. Auch die dritte Antriebsvariante der Koreaner läuft im türkischen Izmir vom Band und erhält ebenso fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Die Preise für den i10 1.0 LPG starten mit der Ausstattungsvariante Trend bei 12.920 Euro.

Hyundai i10 1.0 LPG für Flotten gut geeignet

Dabei ist der 27,2 Liter fassende Gastank in der Reserveradmulde untergebracht und lässt das Kofferraumvolumen ein wenig auf 218 Liter schmelzen. Den Verbrauch gibt Hyundai mit rund 6,5 Litern auf 100 Kilometern an, die Reichweite wird auf 450 Kilometer beziffert. Ist gerade eine der in Deutschland etwa 6500 befindlichen LPG-Tankstellen nicht in Reichweite, wird mit Benzin weitergefahren.

Allerdings lohnt sich eher die Fahrt mit dem LPG (Liquified Petroleum Gas), da dort trotz des erhöhten Spritverbrauchs weniger Schadstoffe entstehen. Zudem sinken die CO2-Emissionen von 106 auf 104 Gramm pro Kilometer. Je nach Region kostet Autogas derzeit ab 62 Cent und ist damit mehr als die Hälfte günstiger als Superbenzin, sodass sich auch der höhere Anschaffungspreis je nach Fahrtkilometern recht schnell amortisieren kann.

Dafür muss der Fahrer mit einer geringfügigeren Leistungsbereitschaft des ein Liter großen Dreizylinders vorlieb nehmen. So sinkt die Kraft während der Fahrt mit Autogas von 69 auf 67 PS, bei der Höchstgeschwindigkeit werden 153 statt 155 km/h erreicht. Gerade im Kleinstwagenbereich können diese Minderungen ohne Schulterzucken weggesteckt werden, zumal sich der i10 gerade für Stadt-Flotten anbietet. (AG/TF)

Vorheriger ArtikelBMW schüttet Rekord-Dividende aus
Nächster ArtikelAudi S3 Cabrio: Offene Premiere
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.