Husqvarna: Aufwärts mit dem weißen Pfeil

EICMA Mailand

Die Husqvarna Svitpilen 401
Die Husqvarna Svitpilen 401 © SP-X

Der Motorradhersteller Husqvarna hat belebte Zeiten hinter sich. Nun soll es mit der Marke wieder aufwärts gehen. Dafür sorgen zwei Modelle mit einem Einzylindermotor, der es auch 44 PS bringt.

Husqvarna, 1903 gegründet und damit eine der ältesten Motorradmarken der Welt, hat unruhige Zeiten und Besitzerwechsel hinter sich. Seit drei Jahren wird sie von KTM als Zweitmarke geführt. Nun soll es mit den ersten richtig neuen Modellen seit längerer Zeit wieder aufwärts gehen. Auf der Motorradmesse Eicma präsentiert Husqvarna die Serienversionen der bisher nur als Konzeptbikes bekannten Modelle Svitpilen 401 („weißer Pfeil“) und Svartpilen 401 („schwarzer Pfeil“). Beide sind mit einem 375 Kubikzentimeter großen Einzylindermotor ausgerüstet, der 32 kW/44 PS leistet.

Weißer Pfeil als Supermoto konzipiert

Während der „weiße Pfeil“ als Supermoto konfiguriert ist, wirkt der „schwarze Pfeil“ mit seinen grobstolligen Reifen und der aufrechteren Sitzposition sowie dem höheren Lenker rustikaler und strahlt eine gewisse Offroad-Attitüde auf. Die Federelemente sind unterschiedlich abgestimmt, weisen aber die gleichen Dimensionen auf. Das Gewicht beider Versionen liegt – ohne Tankinhalt – bei knapp 150 Kilogramm.

Auch einen Ausblick in die Zukunft hat Husqvarna in Mailand gewagt: Als Konzeptbike wurde die Svitpilen 401 Aero präsentiert. Sie zeichnet sich durch eine Cockpit-Verkleidung aus, die von den Café-Racern der 1960er Jahre inspiriert, aber gleichzeitig modern gestaltet ist. Über den Zeitpunkt einer eventuellen Markteinführung gibt es noch keine Informationen. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).