Honda auf der Suche nach jungen Rebellen

Mischung aus Cruiser und Bobber

Honda bietet mit der Rebel einen leichten Einstieg
Honda bietet mit der Rebel einen leichten Einstieg © Honda

Honda wendet sich den jungen Motorradfahrern zu. Mit der Rebel bieten die Japaner eine leicht zugängliche Maschine an, die auch mit dem Führerschein A2 schon pilotiert werden kann.

Nur eine Woche, nachdem die Tore des Mailänder Motorradsalons EICMA geschlossen wurden, hat Honda bereits die nächste Modellneuheit präsentiert: In Long Beach/USA wurde soeben die neue Rebel enthüllt; sie soll diesseits und jenseits des Atlantiks die Generation Y ansprechen, also Motorradfahrer zwischen 20 und 30 Jahren, für die Lifestyle, Mode und Szene-Trends eine bedeutende Rolle spielen.

Honda hat deshalb eine Mischung aus Cruiser und Bobber entwickelt, dessen Konzeption Freiraum für individuelle Veränderungen lässt. Der Antrieb erfolgt durch einen 500er Zweizylinder-Reihenmotor mit 33,5 kW/46 PS.

Honda CB500F als Basis

Einfache Bedienung, leichte Handhabung, müheloses Manövrieren und sichere, unkomplizierte Fahreigenschaften – mit dem neuen Modell sollen auch weniger erfahrene Leute einen leichten Zugang zum Motorradfahren finden. Da lag es nahe, die Motorisierung so zu wählen, dass der leistungsbeschränkte Führerschein A2 genügt. Im Motor des Nakedbikes CB500F fanden die Entwickler eine geeignete Basis, bei der nicht viel verändert werden musste, um besonders guten Durchzug und passende Höchstleistung zu kombinieren: Dank einer neuen Abstimmung der Einspritzanlage büßt der 471 Kubikzentimeter große Paralleltwin zwar zwei PS ein, gewinnt dabei aber an Drehmoment, so dass sich müheloses Fahren wie von selbst einstellen sollte. 46 PS bei 8500 U/min und 47 Nm bei nur 6000 U/min. können sich sehen lassen. Sechs Gänge stehen zur Verfügung.

Völlig neu ist der Stahlrohrrahmen. Für leichte Zugänglichkeit wurde er im Fahrerbereich so stark wie möglich tailliert, zudem wurde eine möglichst niedrige Sitzhöhe anvisiert – 69 Zentimeter versprechen leichtes Auf- und Absteigen. An der hinteren Stahlschwinge sind zwei Federbeine montiert, deren Vorspannung in zwei Stufen fixiert werden kann.

Honda Rebel startet im Frühjahr 2017

Die Ausstattung bietet alles Nötige, lässt Spielereien aber beiseite: Die Geschwindigkeitsanzeige ist in einem Rundgehäuse untergebracht, in ein blau illuminiertes LCD-Feld zusätzliche Informationen liefert. Alle dafür geeigneten Komponenten der Rebel sind geschwärzt, die Bobber-Silhouette ist markant.

Serienmäßig wird das Bike als Einsitzer geliefert, die für die Sozius-Mitnahme nötigen Teile wie Sitz und Fußrasten sind beigelegt und sollen schnell fixierbar sein. Auch an passgenaues Zubehör wie Packtaschen, Gepräckträger, Windschild und 12 Volt-Bordsteckdose hat Honda gedacht. Lieferbar ist die Honda Rebel ab Frühjahr 2017 in Schwarz, Silber und Rot. (SP-X)

Vorheriger ArtikelAudi Q5: Fiesta Mexikana
Nächster ArtikelRostiger Gastank sorgte für Explosion von Erdgas-Touran
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.