Google startet autonomes Fahren

Ohne Lenkrad und Bremspedal

Die Knutschkugel von Google fährt autonom
Die Knutschkugel von Google fährt autonom © Google

Google hat sein erstes, autonom fahrendes Auto vorgestellt. Der kleine Zweisitzer ähnelt der legendären BMW Isetta, Anpassungen an die Gegenwart sollen später erfolgen.

Ohne Lenkrad, Gas- und Bremspedal fährt der Prototyp eines autonomen Autos vor, den Internet-Konzern Google jetzt vorgestellt hat. Software-Sensoren würden alle Aufgaben übernehmen, heißt es in einem Blogeintrag. Mit einem Knopfdruck bringe der Zweisitzer die Insassen überall hin.

Google plant 100 Zweisitzer

Das kleine, der BMW Isetta ähnelnde E-Mobil ist ein recht spartanischer Versuchsträger – zwei Sitze mit Sicherheitsgurt, etwas Platz für Handtasche und Co., Knöpfe zum Starten und Stoppen und ein Bildschirm, der die Route anzeigt. Man wolle so schnell wie möglich von den Erfahrungen mit den Prototypen lernen und die selbstfahrenden Autos dann anpassen, sagt Google. Etwa einhundert der kleinen Zweisitzer werden gebaut.

Die Prototypen haben Sensoren, die tote Winkel ausmerzen, und können Dinge bis zu einer Distanz von mehr als zwei Fußball-Feldern in alle Richtungen erkennen. Maximal 40 km/h schnell fahren die Zweisitzer. Im Sommer sollen die ersten Versuchsträger getestet werden, wenn das gut klappt, soll ein weiterer Feldversuch im kalifornischen Verkehr über die nächsten Jahre laufen. (AG/SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.