15. Juli 2017

Plugin-Hybrid-Variante folgt 2019 Ford schickt Transit Custom in die Moderne

Ford hat den Transit Custom umfangreich bearbeitet
Ford hat den Transit Custom umfangreich bearbeitet © Ford

Ford hat den Transit Custom überarbeitet. Der Kleintransporter erhielt neben einer neuen Front vor allem die Techniken, die vor Unfällen schützen – und auch im Innenraum hat sich einiges getan.




Ford hat seinen Kleintransporter Transit Custom umfangreich renoviert. Der Kastenwagen kommt Anfang 2018 mit einer expressiveren Front und einem radikal überarbeiteten Innenraum auf den Markt. Darüber hinaus gibt es viele neue Assistenzsysteme, die für mehr Sicherheit sorgen sollen.

Auffällig sind die Neuerungen an der Front. Zwischen den überarbeiteten Scheinwerfern macht sich jetzt ein deutlich gewachsener Kühlergrill breit. Die Frontleuchten lassen sich gegen Aufpreis mit einem markanten LED-Tagfahrlicht sowie Xenon-Scheinwerfer aufrüsten. Ein feineres Sickenspiel in der Motorhaube rundet die optischen Maßnahmen ab.


Cockpit wie im neuen Ford Fiesta

Radikal umgestaltet wurde das Cockpit des Transit. Der große Van präsentiert sich innen wie die Neuauflage des kleinen Fiesta: Das Armaturenbrett ist wesentlich aufgeräumter, klar und übersichtlich. Die Zeit des Mäusekinos mit vielen kleinen Tasten ist vorbei, stattdessen thront, wenn man das Sync3-Infotainmentsystem ordert, in der Mittelkonsole ein großes Display mit 8 Zoll Bildschirmdiagonale.

Über den freistehenden Touchscreen im Tablet-Stil lassen sich die meisten Fahrzeugfunktionen bedienen. Außerdem reagiert das Auto auf Sprachbefehle; die neueste Entwicklungsstufe von Fords Sync-System versteht auch einfache, nicht schematisierte Sätze. Wer sagt, er bräuchte nun einen Kaffee, wird auf Wunsch vom Navi zum nächsten Ausschank geleitet.

Ein Motor in drei Leistungsstärken

Darüber hinaus erweitert Ford das Angebot an Assistenzsystemen. Neben einem Tempomaten, der seine Geschwindigkeit an den Vordermann und ans geltende Tempolimit automatisch anpasst, wird es auch einen Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung geben. Außerdem werden ein Tot-Winkel- und Querverkehrswarner, ein Spurhalteassistent sowie Seitenwindstabilisator verfügbar sein.

Wie bisher wird Ford den Transit Custom mit einem Zweiliter-Dieselmotor in den drei Leistungsstufen 77 kW/105 PS, 96 kW/130 PS sowie 125 kW/170 PS anbieten. Neben einer manuellen Sechsgang-Schaltung steht weiterhin eine sechsstufige Automatik zur Wahl. Zukünftig will Ford auf Basis der Einstiegsmotorisierung noch eine Econetic-Version anbieten, die nur rund 5,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen soll. 2019 folgt zudem eine Plug-in-Hybridversion, die dank zusätzlichem Elektroantrieb sogar lokal emissionsfreies Fahren ermöglicht. Preise hat Ford noch nicht genannt. Derzeit werden für die Basisversion knapp über 26.000 Euro aufgerufen. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Neuwagen



Mehr zur Marke Ford

Mini-Van mit praktischen SchiebetürenFord B-Max schiebt mit Höhen und Tiefen

Der Ford B-Max präsentiert sich bei der HU als überdurchschnittlich überzeugend. Ganz frei von Mängeln ist der Mini-Van aber nicht, wie die Pannenstatistik des ADAC mitteilt.


Sportwagen mit mehr LeistungFord Mustang erhält mehr Pferdchen

Ford schickt den Mustang überarbeitet nach Europa. Neben einem Plus an Leistung und optischen Retuschen, sorgt auch ein neues Getriebe für neue Bestwerte.


Elektrotransporter Streetscooter Work XLDHL und Ford arbeiten im großen Stil

Die DHL und Ford haben einen großen Elektrotransporter vorgestellt. Rund 200 Pakete finden in dem Aufbau auf Basis eines Transit-Fahrgestells Platz, die in bis zu 100 Kilometern Entfernung ausgefahren werden können.



Mehr aus dem Ressort

Erstmals setzt Mini bei der Dakar auf einen Buggy
Hinterrad- statt AllradantriebMini schickt Buggy zur Dakar

Mini feiert Premiere auf der traditionellen Dakar-Rallye. Zwischen Bolivien, Peru und Argentinen wird Anfang des kommenden Jahres erstmals ein Buggy des britisch-deutschen Teams über Sand und Berge düsen.


Der Seat Leon Cupra R greift auf 310 PS zurück
Zehn PS mehr für die R-VarianteSeat schärft Leon Cupra nach

Seat verschafft dem Leon Cupra als R-Version weitere zehn Pferdestärken. Das limitierte Topmodell des spanischen VW Golf-Cousins gibt es in Deutschland nur mit Handschalter und ohne Allrad.


Ausblick auf die neue A-KlasseMercedes lädt in den Darkroom

Die neue Mercedes A-Klasse wird im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Sie will Benchmarks im Segment setzten. Nun gewährten die Schwaben einen ersten Ausblick.