17. Februar 2017

Experiment von Ford Schlaglöcher mit Crowdsourcing umfahren

Ford setzt auf die Crowdsourcing-Technologie.
Ford setzt auf die Crowdsourcing-Technologie. © Ford

Schlaglöcher sorgen beim Fahrer nicht nur für einen Schreckmoment, sie können auch Schäden am Fahrzeug hervorrufen. Ford will nun mit einer Crowdsourcing-Technologie dafür sorgen, dass Schlaglöcher umfahren werden können.




Wer weiß wo Schlaglöcher sind, kann vermeiden hineinzufahren. Deshalb will man bei Ford in Zukunft Schlaglochinformationen sammeln, um diese anderen Verkehrsteilnehmern in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Diese Crowdsourcing-Technologie bietet dann Autofahrern die Möglichkeit, groben Asphaltvertiefungen vorausschauend auszuweichen.


Informationen in Echtzeit sammeln

Im Aachener Research and Innovation Center experimentiert Ford deshalb mit Bord-Kameras und Modems, die in fahrenden Autos Informationen über Schlaglöcher sammeln sollen. Diese Daten würden dann in einer Cloud hinterlegt, auf die auch andere Fahrzeuge zugreifen. Somit könnten Schlaglochinformationen zum Beispiel die Routeninformationen des Navisystems ergänzen.

Das Navi warnt dann vor Schlaglöchern oder schlägt gleich eine alternative Route vor, um Streckenabschnitte im desolaten Zustand zu umgehen. Noch in diesem Jahr will Ford mit Praxistests starten. Autofahrern und Versicherungen soll die Technik künftig helfen, Geld zu sparen. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Mobilität



Mehr zur Marke Ford

Mini-Van mit praktischen SchiebetürenFord B-Max schiebt mit Höhen und Tiefen

Der Ford B-Max präsentiert sich bei der HU als überdurchschnittlich überzeugend. Ganz frei von Mängeln ist der Mini-Van aber nicht, wie die Pannenstatistik des ADAC mitteilt.


Sportwagen mit mehr LeistungFord Mustang erhält mehr Pferdchen

Ford schickt den Mustang überarbeitet nach Europa. Neben einem Plus an Leistung und optischen Retuschen, sorgt auch ein neues Getriebe für neue Bestwerte.


Elektrotransporter Streetscooter Work XLDHL und Ford arbeiten im großen Stil

Die DHL und Ford haben einen großen Elektrotransporter vorgestellt. Rund 200 Pakete finden in dem Aufbau auf Basis eines Transit-Fahrgestells Platz, die in bis zu 100 Kilometern Entfernung ausgefahren werden können.



Mehr aus dem Ressort

ZF steuert die DHL-Streetscooter autonom zum Kunden
Steuerbox und StreetscooterDHL, NVIDIA und ZF liefern autonom und intelligent aus

Die DHL und ZF nehmen die so genannte letzte Meile der Auslieferungen autonom und elektrisch. Mit Steuerboxen ausgestattete Streetscooter lernen bei jeder Auslieferung neu dazu.


Lang-Lkw reduzieren den CO2-Ausstoß um elf Prozent.
Aktuelle StudieLang-Lkw reduzieren CO2-Ausstoß um elf Prozent

Der Einsatz von Lang-Lkw auf den Straßen ist umstritten. Aus Klimasicht bringt ihr Einsatz indes Vorteile, wenngleich auch nur geringe. Daimler wertet die Ergebnisse positiv.


Der DHL-Streetscooter ist rein elektrisch unterwegs
Neues WerkStreetscooter baut Elektro-Transporter in Düren

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Post-Tochter Streetscooter ihre Elektro-Transport auch in Düren bauen. Ab 2018 sollen dort 10.000 Fahrzeuge vom Band laufen.