22. November 2014

Kleinserie ab Dezember Fisker veredelt Ford Mustang

Der Galpin Rocket basiert auf dem Ford Mustang. Fotos ▶
Der Galpin Rocket basiert auf dem Ford Mustang. © Galpin

Henrik Fisker hat bereits für BMW und Aston Martin Traumautos entworfen. Nachdem der Däne mit seiner eigenen Firma Schiffbruch erlitt, gestaltet der Star-Designer nun Fahrzeuge anderer Hersteller neu.




Er soll das ultimative American Muscle Car sein: der Galpin Auto Sports Rocket, der nun auf der Auto Show in Los Angeles Premiere gefeiert hat. Der Leichtbau-Sportler auf Basis des aktuellen Ford Mustang wird ab Dezember in Kleinserie gebaut.


Kohlefaser statt Blech für den Ford Mustang

Für die Optik des Rocket zeichnet Star-Designer Henrik Fisker verantwortlich. Zuletzt hatte der Däne, der unter anderem bereits für BMW und Aston Martin tätig war, mit seiner eigenen E-Auto-Firma und der batteriegetriebenen Luxuslimousine Fisker Karma Schiffbruch erlitten. Der Kohlefaser-Mustang, den er gemeinsam mit der Tuning-Abteilung des Ford-Händlers Galpin entwickelt hat, ist wieder ein erstes Lebenszeichen.

Geprägt wird der Rocket von einem großen sechseckigen Kühlergrill, in den eine Chromspange mit dem Wildpferd-Logo des Mustang eingelassen ist. Dazu kommen diverse Spoiler und Entlüftungsöffnungen sowie extra breite Kotflügel. Fast noch bemerkenswerter als das an die Modelle der 60er- und 70er-Jahre angelehnte Design der Karosserie ist aber das Material: Wo das Original aus Blech gestanzt ist, wird für den Rocket extrem leichte Kohlefaser verwendet.

Gemeinsam mit dem V8-Kompressorbenziner dürften so exorbitante Beschleunigungsleistungen möglich sein. Der 5,0-Liter-Motor kommt auf 533 kW/725 PS. Preise für den Supersportwagen sind noch nicht bekannt. (SP-X)



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