24. Februar 2017

Messen der Fahrtüchtigkeit Ford feiert Karneval auch ohne Hangover

Über 60 Prozent setzen sich alkoholisiert ans Steuer
Über 60 Prozent setzen sich alkoholisiert ans Steuer © Ford

Weiberfastnacht hat den ein oder anderen heute schon mit Kopfschmerzen aufstehen lassen. Ford misst im so genannten Hangover-Anzug, ob die Fahrtüchtigkeit schon wieder hergestellt ist.




Ford engagiert sich traditionell am Kölner Karneval. Das in der Domstadt seit mehr als 85 Jahren ansässige Unternehmen stellt aber nicht nur Fahrzeuge zur Verfügung, sondern kümmert sich auch um die Nachwehen des jeckischen Treibens.

Dass Trinken und Fahren nicht zusammen passt, dürfte den meisten Karnevalisten bewusst sein. Dass aber auch am nächsten Morgen die Fahrtüchtigkeit noch eingeschränkt sein kann, ist vor allem jungen Fahrern nicht immer bewusst.


Ford knackt die 100 Prozent

Einer Umfrage des Autoherstellers aus Köln zufolge würden sich gut 68 Prozent auch noch mit 0,3 Promille ans Steuer setzen, um nach Hause zu kommen. Im Falle eines Unfalls wird aber auch dann schon der Führerschein entzogen.

28 Prozent würden sogar noch mit 0,5 Promille, 7,1 Prozent mit einem Promille und immerhin 1,3 Prozent auch noch mit 1,5 Promille das Lenkrad übernehmen. Dass Ford bei dieser Umfrage über 100 Prozent kommt, liegt nicht an den Auswirkungen des Karnevals, da die Umfrage vor Weiberfastnacht durchgeführt wurde.

Hangover-Anzug simuliert Kater-Symptome

Doch auch nach einer durchzechten Nacht würden sich gut 60 Prozent der 18 bis 34-Jährigen wieder ans Steuer setzen, sobald sie sich fit fühlen. Sechs Prozent denken sogar, sie könnten mit einem handfesten Kater sicher Auto fahren. Doch das Gefühl, fit zu sein, kann schon bei minder schweren Party-Nachwirkungen trügen. Auch wenn der Alkoholpegel wieder unter die gesetzliche Grenze von 0,3 Promille fällt, können die Nachwirkungen des Trinkens sowohl Sehen und Hören als auch die Reaktionsfähigkeit beeinflussen.

Um dies zu demonstrieren, hat Ford einen sogenannten Hangover-Anzug entwickelt, der künftig für das kostenlose Sicherheitstraining "Vorfahrt für deine Zukunft" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) genutzt werden soll.

Dafür wird dem Probanden eine spezielle Weste mit Gewichten an Handgelenken und Knöcheln angelegt. Ein Headset mit Brille und Kopfhörern simuliert anschließend klassische Kater-Symptome wie Mattigkeit, Übelkeit und Schwindel, wie Ford mitteilte. So können die Gefahren von Restalkohol anhand der Spezial-Weste verdeutlicht werden. (AG/SP-X)



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