Ford erweitert die Reichweite des Focus Electric

Elektroauto schafft 225 Kilometer

Ford hat die Reichweite des Focus Electric erhöht
Ford hat die Reichweite des Focus Electric erhöht © Ford

Ford erweitert die Kapazität des Focus Electric. Der batteriegetriebene Kompakte schafft nun mehr Kilometer mit einer Ladung, fährt aber bei der Reichweite weiterhin hinterher.

Ford spendiert der Elektroversion des Kompaktwagens Focus zum neuen Modelljahr mehr Reichweite. Statt 160 Kilometer sollen nun pro Batterieladung bis zu 225 Kilometer drin sein.

Möglich macht das eine um 10,5 kWh auf 33,5 kWh vergrößerte Akkukapazität. Der Preis des 107 kW/145 PS starken Fünfsitzers beträgt unverändert 34.900 Euro. Käufer können zudem den staatlichen Umweltbonus in Höhe von 4000 Euro beantragen.

Ford Focus Electric fährt in Deutschland hinterher

Geladen wird der serienmäßig mit einer Schnellladefunktion ausgerüstete Elektro-Focus über eine CCS-Schnittstelle. An Schnellladesäulen mit 50 kW soll der Akku nach rund 30 Minuten zu 80 Prozent geladen sein, an der Haushaltssteckdose dauert eine komplette Ladung rund 16 Stunden.

In Deutschland fährt der Elektro-Focus seit seiner Markteinführung Mitte 2013 unter ferner liefen. Pro Jahr werden nur knapp 100 Einheiten neu zugelassen. Die Erhöhung der Reichweite ist zwar zwingend notwendig, führt aber eventuell nicht zum Ziel, da die Konkurrenz ihre neuen Elektrofahrzeuge mit noch mehr Reichweite ausgestattet hat. Bei BMW erreicht der i3 nun 300 Kilometer, der Renault Zoe kommt auf 400 Kilometer und der neu startende Opel Ampera-e soll über 500 Kilometer mit einer Ladung zurücklegen können. (AG/SP-X)