Fiat Ducato erhält Erdgas-Antrieb

Drittes Erdgas-Nutzfahrzeug der Italiener

Der Fiat Ducato Natural Power leistet 100 kW/136 PS.
Der Fiat Ducato Natural Power leistet 100 kW/136 PS. © Fiat

Fiat stattet den Ducato auch mit einem Erdgasantrieb aus. Das kleine Nutzfahrzeug schafft damit eine Reichweite von 400 Kilometern und könnte auch noch weiter fahren.

Fiat Professional bietet den Ducato nun auch mit Erdgas an. Der Vierzylinder erfüllt die Abgasnorm Euro 6 und ist in der Kastenwagen-Version mit und ohne Fenster, im Kombi sowie für den bis zu neunsitzigen Kleinbus Ducato Panorama erhältlich. Mindestens 34.310 Euro netto kostet die Einstiegsversion für den kleinsten Kastenwagen.

Erdgastanks unter dem Fahrzeugboden des Fiat Ducato

Der 3,0 Liter große Vierzylinder im Ducato Natural Power leistet 100 kW/136 PS und beschleunigt den Transporter auf eine Höchstgeschwindigkeit von 159 km/h. Der Verbrauch soll laut Hersteller bei 13,1 Kubikmeter Erdgas pro 100 Kilometern liegen. Der Turbomotor läuft im Normalbetrieb vom Start weg mit Erdgas. Nur wenn der Gasvorrat aufgebraucht ist, schaltet die Motorelektronik automatisch auf Benzinbetrieb um. Rund 100 Kilometer weit soll man mit der Reserve von 15 Litern kommen.

Die Reichweite mit CNG (Compressed Natural Gas) beträgt rund 400 Kilometer. Die fünf Gasflaschen mit einem Fassungsvermögen von 220 Litern beziehungsweise 36 Kilogramm Erdgas befinden sich unter dem Fahrzeugboden. So bleibt das Laderaumvolumen im Vergleich zu einem konventionell angetriebenen Ducato uneingeschränkt erhalten.

Neben dem Ducato bietet Fiat Professional auch den Doblo sowie den Fiorino mit Erdgasantrieb an. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.