6. März 2016

Sportlicher 124 Spider Kein Fiat ohne Abarth

Abarth führt dem 124 Spider 30 zusätzliche PS zu.
Abarth führt dem 124 Spider 30 zusätzliche PS zu. © Abarth

Abarth hat dem Fiat 124 Spider zum doppelten Debüt verholfen. Auf dem Autosalon in Genf zeigt die Fiat-Tochter auch die geschärfte Version des neuen Roadsters.




Auf dem Genfer Salon feierte er Weltpremiere, ab September steht der Abarth 124 Spider beim Händler. Mindestens 40.000 Euro müssen jedoch investiert werden.

Optisch unterscheidet sich der 1060 Kilogramm schwere Abarth durch eine mattschwarz lackierte Motorhaube und Heckdeckel vom zivilen Spider. Die Kehrseite des stärkeren Zweisitzers trägt einen Spoiler. Auffällig in grau lackiert sind die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, der Windschutzscheibenrahmen und die Überrollbügel. Der Innenraum erhält viel Alcantara sowie eine Plakette mit der individuellen Seriennummer.


Abarth 124 Spider ab 40.000 Euro

Wird der Fiat Spider von einem 103 kW/140 PS starken Turbomotor angetrieben, arbeiten in der Abarth-Version 125 kW/170 PS. Damit soll der Sprint auf Tempo 100 in 6,8 Sekunden erledigt sein, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 232 km/h erreicht. Der Abarth 124 Spider ist mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder dem sechsstufigem Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad erhältlich.

Immer dabei sind speziell abgestimmte Bilstein-Dämpfer sowie eine Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung. Zur Serienausstattung gehört neben einer manuellen Klimaanlage auch ein Tempomat.

Mit dem Grundpreis von 40.000 Euro ist die Version mit dem Skorpion im Logo deutlich teurer als der Fiat Spider. Der kostet in der Basisversion 23.990 Euro. Gemeinsam entwickelt wurde der Italiener mit dem Mazda MX-5, der rund 1000 Euro günstiger dafür aber auch etwas schwächer motorisiert ist. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Automessen



Mehr zur Marke Fiat

Konzentration auf MassenmarktFiat Chrysler will sich von Maserati und Alfa trennen

Fiat Chrysler will sich angeblich von seinen beiden Marken Maserati und Alfa Romeo trennen. Dadurch könnte sich der italienisch-amerikanische Autobauer ganz auf den Massenmarkt konzentrieren.


Technologie für 500 Mini-VansGoogle zieht autonome Zweisitzer ab

Google beendet nach drei Jahren das Experiment mit den zweisitzigen Roboterwagen. Die Technologie aber wird in anderen Fahrzeugen weiterleben.


Neue AusstattungsbezeichnungenFiat 500L: Auffrischung von innen

Der Fiat 500L fährt in Deutschland deutlich im Schatten des kultigen Cinquecento. Das Van Derivat soll nun mit Infotainment-Systemen und aufgewerteten Materialen dem Dunstkreis des 500ers entkommen.



Mehr aus dem Ressort

Mitsubishi gibt mit dem E-Evolution Concept die Richtung vor
Konzeptfahrzeug auf Tokyo Motor ShowMitsubishi läutet elektrische Evolution ein

Mitsubishi fährt auf der Tokyo Motor Show in die elektrische Zukunft. Das Concept Car E-Evolution soll den Aufbruch der Japaner als neuer Partner der Renault-Nissan-Allianz unterstreichen.


Der Aspark Owl erreicht in zwei Sekunden Tempo 100
Elektro-Renner aus JapanAspark Owl: Die silbernen Eulen sind munter

Der Aspark Owl bewirbt sich auf der IAA um den Titel des schönsten Autos der Messe. Nur 30 finanziell stark besetzte Autofahrer kommen in den Genuss der superschnellen Beschleunigung.


Ferrari hat den Portofino auf der IAA enthüllt
Nachfolger des California TFerrari Portofino: Zwischen 488 und Lusso

Ferrari hat auf der IAA das neue GT-Cabrio präsentiert. Der Portofino musste dabei ein paar Kilogramm abspecken, um die Agilität des Vorgängers zu übertrumpfen.