Ferrari 488 Spider: Mehr Leistung von Novitec Rosso

V8 mit 722 PS

Der Ferrari 488 Spider von Novitec Rosso.
Der Ferrari 488 Spider von Novitec Rosso. © Novitec Rosso

Novitec Rosso hat dem Ferrari 488 Spider etwas mehr Leistung verpasst. Etwas mehr ist indes untertrieben. Es sind satte 102 PS. Damit kommt der Sportwagen auf 772 PS.

Selbst ein Ferrari kann sich über ein paar Extra-PS freuen. Wie etwa der 488 Spider, dem Novitec Rosso zusätzliche 102 Pferdestärken entlockt. Der Tuner verspricht 568 kW/772 PS und 892 Newtonmeter Drehmoment. Dazu reicht die Montage eines neuen Motorsteuerungsmoduls am 3,9-Liter-V8-Biturbo. Die Leistungsspritze soll bessere Fahrleistungen erlauben. So sinkt die Standard-Sprintzeit auf 2,8 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit auf 342 km/h steigt. Der Clou: Diese rein elektronisch geregelte Powerspritze kann man per Knopfdruck am Lenkrad auch deaktivieren.

Elektronisches Soundmanagement

Als zusätzliche Maßnahme bietet Novitec verschiedene Varianten einer Hochleistungsauspuffanlage an. Wer das Mehr an Klang aus den Endrohren nur bei Bedarf abrufen will, kann dies über ein elektronisches Soundmanagement ebenfalls per Knopfdruck tun. Darüber hinaus bietet der im bayerischen Stetten beheimatete Tuner einige spezielle Aerodynamik-Anbauteile. Neben einer neuen Diffusoroptik kann man den 488 noch mit einem zusätzlichen Heckflügel ausstatten.

Dunkel getönte Blinker und Rückleuchten setzen optional weitere Akzente. Und selbstredend kann man bei Novitec noch spezielle 21-Zoll-Leichtmetallräder ordern. Alternativ sind für die Hinterachse auch 22-Zöller möglich. Schließlich gibt es ein hydraulisches Fahrwerk mit einer Tieferlegung um 3,5 Zentimeter mit Frontliftsystem, das per Knopfdruck ein Anheben der Vorderachse um 4 Zentimeter erlaubt. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).