17. August 2015

Fahrbericht Erfolgreiches Kompakt-SUV Opel Mokka 1.6 CDTI: Laufruhe als große Stärke

Der Opel Mokka kommt bei den Kunden an. Fotos ▶
Der Opel Mokka kommt bei den Kunden an. © Opel

Opel bietet den Mokka mittlerweile mit dem 136 PS Flüsterdiesel an. Was das Aggegrat im Kompakt-SUV der Rüsselsheimer zu bieten hat, lesen Sie in unserem Fahrbericht.




Von Frank Mertens

Der Opel Mokka gehört zu den Fahrzeugen, die dem Rüsselsheimer Autobauer viel Freude bereitet. Das Kompakt-SUV kommt bei den Kunden an, wie auch die Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) belegen. Hier rangiert der Mokka im Segment nach sieben Monaten mit 18452 Einheiten auf dem ersten Rang. Dahinter folgt der Ford Kuga (17.004 Einheiten) und der Nissan Qashqai (16.092 Einheiten), der sich im Einzelmonat Juli knapp vor dem Mokka platzieren konnte.


Ausgesprochene Laufruhe

Im Rahmen seiner Motorenoffensive bietet Opel den 1.6 CDTI nun auch mit dem 136 PS Flüsterdiesel an. Doch lohnt sich der Kauf des neuen Vierzylinder-Diesels? Ja. Für alle die, die nach einem laufruhigen Aggregat mit ausreichend Leistung suchen, ist das Aggregat die richtige Wahl. Es machte bei den Testfahrten eine gute Figur - vor allem auch mit Blick auf seine Laufruhe. Wenn Opel schon so selbstbewusst von einem Flüsterdiesel spricht, dann legt man auf diesen Aspekt natürlich ein besonderes Augenmerk.

Das Cockpot des Mokka
Das Cockpot des Mokka © Opel

Die Rüsselsheimer haben hier nicht zuviel versprochen. Der Vierzylinder arbeitet nicht nur sehr leise, sondern sorgt auch für eine gute Leistungsentfaltung. So stellt das Aggregat ein maximales Drehmoment von 320 Nm zur Verfügung, das zwischen 2000 und 2250 Umdrehungen zur Verfügung steht. Das reicht aus, um den 4,27 Meter langen Mokka in Kombination mit dem gut abgestimmten manuellen Sechsganggetriebe ausreichend flott in Fahrt zu bringen. So vergehen bis Tempo 100 10,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 188 km/h erreicht.

Verbrauch bei 5,9 Liter

Der Mokka sorgt für gute Verkaufszahlen
Der Mokka sorgt für gute Verkaufszahlen © Opel

Und der Verbrauch? Er lag beim Blick auf den Bordcomputer im Drittelmix bei 5,9 Liter. Ein Wert, der für ein Auto mit dieser Karosserieform noch in Ordnung ist. Im Innenraum des mittlerweile in die Jahre gekommenen Mokkas gibt es nichts zu meckern. Die Sitze sind bequem, bieten einen guten Seitenhalt.Die Materialien machen einen guten, sauber verarbeiteten Eindruck. Einzig die roten Digitalanzeigen machen einen überholten Eindruck. Doch das wird mit dem kommenden Modellwechsel anders werden, wenn dann die modernen Instrumente in den Mokka Einzug halten, die man bereits aus dem neuen Corsa kennt.

Der Fond des Mokka ist zwar nichtr gerade üppig, aber zwei Erwachsene können hier doch recht gut sitzen. Im Kofferraum lassen sich 356 Liter Gepäck verstauen, was nicht überwältigend vie list. In der Summe seiner Eigenschaften bietet der Mokka ein gutes Gesamtpaket. Ein günstiges Autos ist er indes nicht. Der von uns gefahrene Mokka kostet in der Ausstattungsvariante Innovation 27.310 Euro.






Mehr zur Marke Opel

Rainer Bachen, leitender Ingenieur des Opel Ampera-e«Elektrisch laden ist wie Bier zapfen»

Mit dem Ampera-e bringt Opel den derzeitigen Reichweiten-Champion auf den Markt. Das Beladen der großen Batterie wird laut dem leitenden Ingenieur Rainer Bachen die Kunden vor keine allzu großen Probleme stellen.


Technisch verwandt mit Peugeot 3008Opels drittes X: Grandland X feiert Premiere auf der IAA

Opel fährt auf der IAA in Frankfurt im Herbst das bisher größte Mitglied der X-Familie vor. Der Grandland X ist weniger auf das Gelände als für Fahrten auf dem Boulevard vorgesehen.


Betriebsversammlungen an deutschen StandortenNach Übernahme: Opel bündelt europäische Geschäfte

Opel organisiert sich nach der vollzogenen Übernahme durch PSA Peugeot Citroen neu. Wie es nach dem Auslaufen der Job- und Standortgarantien aussehe, ist noch nicht klar – Optimismus herrscht aber vor.



Mehr aus dem Ressort

Der Seat Leon gibt sich sportlich und sparsam zugleich
Kompakter mit ZylinderabschaltungSeat Leon 1.4 TSI ACT: Streicheleinheiten für den spanischen Löwen

Der Seat Leon spendet als sportliche Alternative des VW Golf mit dem 1.4 TSI und Zylinderabschaltung eine Menge Fahrspaß. Die Farbe Lila ist dagegen im Vergleich zu früheren Botschaften verblasst - trotz edlem Auftritts.


Mercedes GLE Coupe neu Aufmacher AG/Mertens
Kein Auto für die StadtMercedes GLE Coupé: Ein großes Missverständnis

Es gibt Autos, mit denen wird man persönlich nicht warm. Man versucht es, man bemüht sich, doch letztlich scheitert man. Das kommt ziemlich selten vor, doch beim Mercedes GLE Coupé war das der Fall. Warum? Lesen Sie unseren Fahrbericht


Der Opel Ampera-e ist der Reichweiten-Champion der Elektroautos
Geringe Verfügbarkeit des ElektroautosOpel Ampera-e: Dynamischer Reichweiten-Champion

Die Angst vor fehlender Reichweite hat Opel mit dem neuen Ampera-e zu den Akten gelegt. Dafür bauen sich andere Hürden auf, die der Stromer-Champion überwinden muss, damit sich das Straßenbild auch mit dem Fünfsitzer füllt.