Renault erwägt Dezir-Kleinserie

Im Stile des legendären Spider

Der Elektro-Sportwagen Dezir könnte seinen Studien-Charakter ablegen. © Foto: Renault

Die auf dem Pariser Autosalon vorgestellte Renault-Studie Dezir könnte Wirklichkeit werden. Die Passende Plattform sowie die Technologie sind für den Elektro-Sportwagen vorhanden.

Renault denkt über eine Kleinserie des Dezir nach. Das bestätigte der französische Hersteller bei Testfahrten mit dem Elektro-Sportwagen. Renault-Designer Axel Breun sagte, man verfüge über eine passende Plattform, serienreife Technologie und ein auf Kleinserien spezialisiertes Werk.

Keine konkreten Angaben zum Preis

Denkbar ist nach Angaben des Designers zum Beispiel eine offene Variante im Stil des früheren Renault Spider - etwa für eine eigene Rennserie. Zum Preis machen die Franzosen zwar keine konkreten Angaben. Breun gab jedoch ein Versprechen: «Wenn Renault einen elektrischen Sportwagen baut, darf der nicht so viel kosten wie ein Tesla.» Der Roadster aus Kalifornien kostet derzeit ab rund 100.000 Euro.

Sein Debüt gab der mit eigenwilligen Flügeltüren bestückte Dezir auf dem Pariser Autosalon Anfang Oktober. Konstruiert ist er auf der Plattform des Renault Mégane Trophy, über die ein Gitterrohrrahmen und eine Karbon-Karosserie gespannt wurden. So sinkt das Gewicht trotz der schweren Akkus auf 900 Kilogramm.

Motor aus dem Fluence ZE

Die Batterie und der 110 kW/150 PS starke Elektromotor dagegen stammen vom Renault Fluence ZE, den die Franzosen 2011 in Serie bringen wollen. Damit beschleunigt das Coupé in etwa fünf Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die Reichweite gibt Renault mit etwa 160 Kilometern an. (dpa/tmn)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.