11. April 2017

Produktion verdoppelt DHL verkauft elektrischen Kleinlaster Streetscooter

Der DHL-Streetscooter ist rein elektrisch unterwegs
Der DHL-Streetscooter ist rein elektrisch unterwegs © DHL

Die DHL mischt sich unter die Lastwagenverkäufer. Zwei Varianten des elektrischen Kleinlasters Streetscooter werden an Drittkunden ab sofort verkauft, eine dritte Variante folgt 2018.




Seit rund einem Jahr produziert die Deutsche Post DHL Group den elektrischen Kleinlaster Streetscooter für den Eigenbedarf. Jetzt sollen auch Drittkunden den mindestens 32.000 Euro teuren Stromer kaufen können. Dazu wird die Produktion von derzeit 10.000 Einheiten bis Ende des Jahres verdoppelt.

"Die große Nachfrage nach dem StreetScooter und unsere eigenen ehrgeizigen Klimaschutzziele haben uns darin bestärkt, unser Engagement im Bereich der Elektromobilität weiter auszubauen und unser Know-how auch Anderen zur Verfügung zu stellen. Damit untermauern wir unseren Anspruch, Motor der Elektromobilität zu bleiben und Marktführer in der grünen Logistik zu werden", so Konzernvorstand Jürgen Gerdes.


Großer Streetscooter ab 2018

Als Abnehmer hat die Post-Tochter Kommunen, strategische Partner sowie große europäische Flottenkunden im Auge. Zunächst werden zu etwa gleichen Teilen die Modelle Work (4000 Liter Ladevolumen) sowie Work L (8000 Liter) gebaut.

Anfang 2018 soll dann zusätzlich noch der Work XL mit gut 20.000 Liter Ladevolumen produziert werden. Mindestens die Hälfte der künftig erweiterten Jahresproduktion will die DHL Drittkunden anbieten. (AG/SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Elektro



Mehr aus dem Ressort

Der Nio EP9 ist der elektrische König der Nordschleife
Elektrischer SupersportwagenNio EP9 setzt neue Maßstäbe auf der Nordschleife

Der Nio EP9 ist zu einem neuen Bestwert für Elektro-Sportwagen auf dem Nürburgring gefahren. Zugleich pulverisierte der mit 1360 PS bestückte Supersportwagen seinen erst im letzten Jahr aufgestellten Rekord.


Renault hat die Reichweite des Zoe stark erweitert.
Elektroauto-PrämieWeiterhin verhaltene Nachfrage nach Elektrofahrzeugen

Die Prämie für Elektroautos hat auch neun Monate nach der Einführung nicht den erhofften Schwung in den Markt der alternativen Antrieb gebracht. Der Renault Zoe ist derzeit das meistgefragte Elektroauto, bei den Herstellern müssen sich die Franzosen mit dem zweiten Rang begnügen.


An einer Schnellladesäule erhält die Batterie 150 Kilometer in 30 Minuten
Rainer Bachen, leitender Ingenieur des Opel Ampera-e«Elektrisch laden ist wie Bier zapfen»

Mit dem Ampera-e bringt Opel den derzeitigen Reichweiten-Champion auf den Markt. Das Beladen der großen Batterie wird laut dem leitenden Ingenieur Rainer Bachen die Kunden vor keine allzu großen Probleme stellen.