4. Mai 2015

Clean Energy Partnership Neue Wasserstofftankstelle an A3

An der A3 wurde eine neue Wasserstofftankstelle eröffnet.
An der A3 wurde eine neue Wasserstofftankstelle eröffnet. © Daimler

An der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg ist am Montag eine Wasserstofftankstelle eröffnet worden. Die Station wurde von Daimler, Linde und Total im Rahmen der Clean Energy Partnership errichtet.




Die Clean Clean Energy Partnership (CEP) treibt den Ausbau der Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge weiter voran. So wurde am Montag an der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg eine neue H2-Zapfsäule am Autohof Geiselwind von Daimler, Linde und Total in Betrieb genommen.

Die neue Total-Station verknüpft die vorhandenen Betankungsmöglichkeiten in Frankfurt/Main, Stuttgart und München und bildet somit einen Knotenpunkt für Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle in Deutschlands Süden, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen vom Montag.


50 Standorte bis Ende 2015

„Gemeinsam mit der Industrie haben wir für Forschung, Entwicklung und Demonstrationsvorhaben bis 2016 insgesamt 1,4 Milliarden Euro bereitgestellt. Jetzt gehen wir verstärkt den Ausbau der Infrastruktur an: bis Ende 2015 sollen bereits 50 Wasserstofftankstellen in den Metropolregionen und entlang der Hauptverkehrsachsen stehen“, sagte Dorothea Bär, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, bei der Eröffnung der neuen Tankstelle. „Der Förderbetrag von knapp einer Million Euro zum Bau der Tankstelle ist gut investiertes Geld – denn eine gute Infrastruktur ist Voraussetzung dafür, dass sich diese neue Form der Mobilität auch wirklich durchsetzt“, so Bär weiter.

Der neue Strandort Geiselwind ist Teil des 2012 ins Leben gerufenen Ausbauplans, der das deutsche H2-Netz von aktuell 18 auf die bis Ende des Jahres dann 50 Standorte erweitern soll.

„Die Vernetzung der nationalen H2-Infrastruktur ist der Erfolgsfaktor für die Markteinführung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle. Denn nur dann können sie eine echte Alternative für den Kunden sein“, betonte Herbert Kohler, bei Daimler Leiter Konzernforschung. „Deshalb investieren wir nicht nur in die Entwicklung der nächsten Fahrzeuggeneration, sondern als einziger Automobilhersteller auch aktiv in den Ausbau eines flächendeckenden Tankstellennetzes in Deutschland.“ (AG)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Brennstoffzelle



Mehr zur Marke Mercedes

Mercedes-Vertriebsvorstand Britta Seeger«Fahrverbote sind aus unserer Sicht nicht zielführend»

Britta Seeger ist seit Jahresanfang Vertriebsvorstand bei Mercedes. Im Interview mit der Autogazette spricht die Managerin über Absatzerwartungen, den Boom bei SUVs und darüber, weshalb sie nichts von Fahrverboten hält.


Auf E-Klasse-BasisMercedes-AMG: Für die schnörkellose Sportwagenfamilie

Mercedes-AMG hat auf dem Autosalon in Genf das GT Concept präsentiert. Die Coupé-Limousine gibt dabei nicht nur einen seriennahen Ausblick auf das neue Mitglied der GT-Familie.


48. Rekordmonat in FolgeMercedes legt weiter zweistellig zu

Mercedes-Benz hat seit mittlerweile vier Jahren Monat für Monat zugelegt. Während die Kernmarke mit einem zweistelligen Wachstum ins neue Jahr gegangen ist, schwächelte Smart im Februar.



Mehr aus dem Ressort

Brennstoffzelle bei der B-Klasse
Shell-StudieBedeutung von Wasserstoff wächst kontinuierlich

Im Jahr 2050 sollen 80 Prozent weniger CO2 ausgestoßen werden. Nur mit Wasserstoff sind diese Ziele zu erreichen, wie auch die neue Shell-Studie aufzeigt.


Brennstoffzelle bei der B-Klasse
274 Stationen in BetriebZahl der Wasserstofftankstellen nimmt langsam zu

Ende des Jahres wird Daimler sein erste Wasserstoff-Fahrzeug in Serie auf den Markt bringen. Doch wie schaut es mit der Infrastruktur aus? Die Zahl der neuen Wasserstoffstationen nimmt deutlich zu, wenngleich in absoluten Zahlen auf niedrigem Niveau.


Brennstoffzelle bei der B-Klasse
250 Millionen Euro bis 2019Bund erweitert Förderung der Brennstoffzellen-Technologie

Neben dem Elektroantrieb treibt die Bundesregierung die Brennstoffzellen-Technologie voran. Nach einem ersten Förderprogramm soll nun der Wasserstoff neben Autos und Nutzfahrzeugen auch bei Schiffen und Flugzeugen zum Einsatz kommen.