1. März 2016

500 Millionen Euro Investitionen Daimler baut neue Batteriefabrik in Kamenz

Daimler baut ein Batteriewerk in Kamenz.
Daimler baut ein Batteriewerk in Kamenz. © Daimler

Daimler baut sein Engagement bei der Elektromobilität aus. Dazu investiert das Unternehmen 500 Millionen Euro in den Bau einer neuen Batteriefabrik in Kamenz.




Daimler investiert 500 Millionen Euro in den Bau einer neuen Batteriefabrik in Kamenz und baut damit sein Engagement bei der Elektromobilität deutlich aus. Damit werden die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien der Deutschen Accumotive im sächsischen Kamenz signifikant ausgebaut, wie das Unternehmen am Dienstag auf dem Autosalon Genf bekannt gab.


380 Mitarbeiter beschäftigt

In der neuen Produktionsstätte sollen Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge von Mercedes und Smart gebaut werden. „Eine leistungsstarke Batterie ist die Schlüsselkomponente für das emissionsfreie Fahren“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. Mit dem Investment für den Bau einer zweiten Batteriefabrik in Deutschland unterstreiche man sein „Engagement für den konsequenten Ausbau der Elektromobilität“, fügte Zetsche hinzu. Mercedes wird bis zum Jahr 2017 insgesamt zehn Plug-in-Hybride auf den Markt bringen, noch in diesem Jahr wird zudem der neue Elektro-Smart auf den Markt kommen.

Die Deutsche Accumotive als hundertprozentige Daimler-Tochter war im zurückliegenden Jahr in das Geschäft mit stationären Batteriespeichern eingestiegen. Erste Energiespeicher für Privathaushalte seien bereits bestellbar, so Daimler Im Bereich der industriellen Anwendungen werden gemeinsam mit verschiedenen Partnern perspektivisch insgesamt rund 29 Megawatt am Netz sein, heißt es. Die Deutsche Accumotive beschäftigt an den Standorten in Nabern und Kamenz insgesamt 380 Mitarbeiter. (AG)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Unternehmen



Mehr zur Marke Mercedes

Anke Kleinschmit, Leiterin Konzernforschung Daimler«Wer sich wohl fühlt, fährt besser, er fährt sicherer»

Daimler hat auf der CES das Konzeptfahrzeug Fit & Healthy vorgestellt. Warum der Autobauer den Gesundheitsaspekt verstärkt in den Fokus rückt, darüber sprach die Leiterin Konzernforschung, Anke Kleinschmit, im Interview mit der Autogazette.


50 JahreMercedes-AMG vergrößert zum Jubiläum GT-Modellfamilie

Aufrecht Melcher Großaspach feiern ein halbes Jahrhundert. Die mittlerweile hundertprozentige Mercedes-Tochter erweitert zum Jubiläum die Modellpalette und bringt Sondermodelle.


Premiere in DetroitMercedes frischt GLA auf

Mercedes hat am Vorabend der North American International Auto Show in Detroit die Hüllen fallen lassen. Dabei wurde der GLA wie zuvor Teilespender A-Klasse und CLA nur dezent modifiziert.



Mehr aus dem Ressort

Donald Trump ermahnt nach GM und Ford nun Toyota
Produktion für den WeltmarktBMW von Trumps Strafzoll- Drohungen unbeeindruckt

BMW reagiert gelassen auf die Drohungen des kommenden US-Präsidenten Donald Trump wegen Strafzöllen. Die in Mexiko produzierten Fahrzeuge seien für den Weltmarkt bestimmt, so der Autobauer.


Takata
Streit um defekte AirbagsTakata schließt Vergleich mit US-Justiz

Die US-Justiz hat sich mit dem Autozulieferer Takata auf einen Vergleich geeinigt. Zudem wurdem im Zusammenhang mit dem Airbag-Debakel drei Strafanzeigen gegen Manager des Unternehmen gestellt.


Sergio Marchionne neu Aufmacher dpa
Fiat-Chef Marchionne zu Manipulationsvorwurf«Wer uns mit VW vergleicht, hat etwas Illegales geraucht»

Fiat Chrysler weist den Vorwurf der Abgasmanipulation zurück und weist zugleich Vergleiche mit VW zurück. "Wer uns mit dem deutschen Unternehmen vergleicht, hat etwas Illegales geraucht", sagte Konzernchef Marchionne.