18. November 2015

Premiere auf EICMA Mailand BMW R nineT Scrambler: Jenseits aller Normen

Die BMW R nineT Scrambler soll etwas für Nonkonformisten sein. Fotos ▶
Die BMW R nineT Scrambler soll etwas für Nonkonformisten sein. © BMW

Mit der BMW R nineT hat die Motorradsparte der Münchner einen Erfolg gelandet. Daran soll auch die Scrambler anknüpfen.




Einen ersten Eindruck von der neuen BMW R nineT Scrambler konnte man sich bereits in der Vorwoche in München machen. Dort konnte man sich am Rande eines Strategietages in einem separaten Raum bereits schon mal ein erstes Bild davon machen, wie BMW Motorrad an den Erfolg des Retro-Bikes R nineT anknüpfen will.

Einfach ist dieser Anspruch nicht. Denn die R nineT ist eine der Überraschungen des vergangenen Jahres und hat sich allein in diesem Jahr bereits weltweit über 8600 mal verkauft. Nun stellte BMW Motorrad auf der EICMA in Mailand die R nineT Scrambler vor. Beide Modelle sollen bei BMW Motorrad die „Erlebniswelt Heritage“ begründen, wie es in einer Presseerklärung der Münchner heißt.


Potenzial in USA

Für beide Modelle sieht Motorradchef Stephan Schaller vor allem auf dem us-amerikanischen Markt ein großes Potenzial. Dem Markt, wo derzeit noch Harley-Davidson den Ton angibt. Bei der Scrambler können sich die Kunden auf ein Bike mit einer höhergelegten Auspuffanlage, kernigen Stollenreifen einem längeren Federweg und einem reduziertem Design freuen.

Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren sorgten Scrambler mit ihren Stollenreifen dafür, dass man nicht nur auf kurvigen Landstraßen gut unterwegs sein konnte, sondern auch in einem leichten Gelände. BMW will mit der Scrambler Kunden ansprechen, „die das Puristische, Reduzierte und Nonkonforme lieben“, wie es bei den Münchnern heißt.

Vielzahl von Individualisierungen

Retro- die Scrambler von BMW
Retro- die Scrambler von BMW © BMW

Der luft /ölgekühlte Boxermotor der Scrambler hat einen Hubraum von 1170 Kubik und eine Leistung von 110 PS. Das maximale Drehmoment von 116 Nm liegt bei 6000 Touren an. Für die Scrambler wurde eigens ein neuer Stahl-Gitterrohrrahmen entwickelt. Er besteht aus einem Rahmenvorderteil mit integriertem Steuerkopf sowie einem Rahmenhinterteil mit Schwingenaufnahme. Dank eines demontierbaren Soziusrahmens ermöglicht die Scrambler sowohl den Einsatz im Zweipersonen- oder im Solobetrieb. Die Fahrwerksgeometrie soll so ausgelegt sein, dass die Scrambler über ein gutes Handling und ein neutrales Kurvenverhalten verfügen soll.

Da Kunden einer Scrambler angeblich einen wandelbaren Charakter ihrer Maschine wünschen, bietet BMW den Kunden die Gelegenheit, dieses Bike ganz nach ihren Vorlieben zu gestalten. Das reicht von Modifikationen von originalem Zubehör bis hin zu individuell angefertigten Anbau- oder Zubehörteilen von Veredlern. (AG/FM)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Motorrad



Mehr zur Marke BMW

Premiere auf IAABMW X7 iPerformance: Noch eine Nummer größer

Bislang ist bei BMW der X6 das größte SUV-Modell. Auf der IAA zeigen die Münchner ab Dienstag nun auch den X7 iPerformance.


25 Elektroautos bis 2025BMW-Chef Krüger kündigt Elektro-Offensive an

Harald Krüger schiebt die Elektromobilität an. Der BMW-Chef will jedes Modell der Gruppe mit jedem beliebigen Antrieb ausstatten und auch auf diesem Wege, Fahrverbote verhindern.


Facelift hat Premiere auf IAABMW i3: Elektroauto auf sportlich getrimmt

BMW hat sein Elektroauto i3 einem Facelift unterzogen. Neben optischen und technischen Neuerungen wird es auch eine Sportversion geben.



Mehr aus dem Ressort

Reiseenduro für 6000 EuroBenelli TRK 502: Big Bike für Fahranfänger

Benelli bringt die TRK 502 auf den deutschen Markt. Die Reiseenduro ist bereits für 6000 Euro zu habe. Produkziert wird das Bike in China.


Kooperation mit BajajTriumph steuert gen Indien

Triumph produziert als dritte europäische Marke kleine Motorräder in Indien. Der in Mumbai ansässige Kooperationspartner ist bereits seit zehn Jahren an KTM beteiligt.


Geringer PreisaufschlagYamaha X-Max 400: Aufgerüstet auf Kundenfang

Yamaha hat dem X-Max 400 eine Überarbeitung gegönnt. Nun ist der Scooter mit mehr Ausstattung und gesteigertem Fahrkomfort unterwegs – und der Preis bleibt fast gleich.