BMW-Fahrzeuge bezahlen Parkgebühren über Navi

Digitaler Service ParkNow

Über das Navi werden die Parkkosten abgerechnet
Über das Navi werden die Parkkosten abgerechnet © ParkNow

Die BMW-Tochter ParkNow integriert das Bezahlen von Parkgebühren in das vernetzte Auto. Der Fahrer spart sich die Suche nach dem Kleingeld und kann zudem minutengenau abrechnen.

Die Bezahlung von Parkgebühren über das Handy hat ParkNow bereits seit dem vergangenen Jahr im Angebot. Jetzt integriert der digitale Parkservice das System im Auto selbst und lässt die anfallenden Gebühren minutengenau über das Navigationssystem abrechnen.

„Mit ParkNow bringen wir die Parkdienstleistung dorthin, wo sie hingehört: direkt in das vernetzte Fahrzeug", sagt Florian Schlieper, Geschäftsführer von ParkNow. „Als Teil des Navigationssystems macht ParkNow das Parken deutlich stressfreier und hilft Zeit zu sparen. Zudem wird der Fahrer kontext-sensitiv unterstützt, um das Parken weitgehend zu automatisieren."

Minutengenaue Abrechnung

Bereits seit Februar bietet BMW den Service der hundertprozentigen Tochter in allen neuen Fahrzeugmodellen an. Dabei erkennt das System per GPS, ob sich das Fahrzeug in einer kostenpflichtigen Parkzone befindet. Per Klick kann dann der Fahrschein über das Dashboard gezogen werden, ehe das Auto verlassen wird.

Wird die Fahrt später fortgesetzt, wird der Parkvorgang automatisch beendet und minutengenau abgerechnet, wie der Fahrer am Ende des Monats auf der Abrechnung ablesen kann. Pro Vorgang berechnet ParkNow 25 Cent oder bietet eine Flatrate für 2,99 Euro im Monat an. Auch in Parkhäusern wird das System aktiv. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt ticketlos über Nummernschilderkennung oder über die ParkNow-Zugangskarte.

Neben dem eingesparten Aufwand mit der Suche nach Kleingeld, spart der BMW-Fahrer zudem überflüssig eingeworfenes Geld. Die Parkraumüberwachung ruft über das Kennzeichen die Gültigkeit des Parktickets ab, sodass auch keine unnötigen Strafzettel hinter der Windschutzscheibe klemmen. (AG/TF)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.