5. Januar 2017

Zwischen Terminen und Video schauen BMW per Hologramm zum Ziel

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich präsentiert Visionen
BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich präsentiert Visionen © BMW

Das autonome Fahren entlastet den Fahrer und auch die Insassen. BMW zeigt auf der CES, wie die gewonnene Zeit sinnvoll gestaltet werden kann.




Auf der Consumer Electronics Show (CES) rückt der Innenraum des Autos immer stärker in den Vordergrund. Im Zuge des vollautomatisierten Fahrens wird dabei dem Innenraum des Fahrzeugs mehr Bedeutung zukommen, da die Insassen die gewonnene Zeit sinnvoll nutzen wollen.

BMW hat auf der Elektronikmesse in Las Vegas ihre Vorstellungen präsentiert. Ein Prototyp der neuen 5er Limousine vereint dabei die Vorstellungen der Münchner, wie sich zumindest die meist finanziell stärker gestellten Kunden ihren Wagen einrichten können.


Erweitertes BMW Connected

Dafür haben die Münchner das im Vorjahr auf der CES vorgestellte System BMW Connected, das mittlerweile Serienstatus erhalten hat, erweitert – allerdings noch visionär.

So wurde das Air Touch zum HoloActive Touch weiterentwickelt. Dafür wurden das Head-Up Display, die BMW Gestiksteuerung, die im neuen 7er Premiere feierte und auch den neuen 5er schmücken wird, und die direkte Bedienbarkeit des Touchscreens miteinander kombiniert.

Aus den Komponenten entsteht eine freischwebende Anzeige im Bereich oberhalb der Mittelkonsole, die sich mit dem Finger direkt bedienen lässt. Ohne Berührung der Bedienoberfläche können somit Termine gefixt oder Bestellungen aufgegeben werden.

Informationen per Gesten

Informationen entlang der Wegstrecke
Informationen entlang der Wegstrecke © BMW

Mit dem BMW Connected Window können alle wichtigen Termine auf einem virtuellen Fenster abgerufen werden. Das kann sowohl im Auto als auch auf dem Smartphone oder daheim auf einem Großbildschirm geschehen, da die Komponenten über eine Cloud miteinander verbunden sind. Auch hier erfolgt die Bedienung mittels Gestiksteuerung.

Auch können während der Fahrt über die BMW Augmented Gesture Control Informationen über die zu fahrende Strecke anhand von Gesten abgerufen werden, etwa durch das Zeigen auf ein Gebäude.

Kommunikation mit Microsoft Cortana

Zudem zeigt BMW in Las Vegas einen intelligenten Sprachassistenten, der mit Microsoft Cortana kommuniziert. Bisher konnte das System nur am PC oder über das Smartphone besprochen werden, im Fahrzeug erinnert der digitale Sprachassistent an anstehende Termine. Der festzulegende Ort kann dann über Cortana gefixt werden.

Auch können über BMW Connected Bestellungen über Amazon Prime Now ebenso aufgegeben wie auch Filme bestellt werden, die der Fahrer schauen kann, wenn das Fahrzeug in den automatisierten Fahrzustand übergeht. Zum eigentlichen Fahren bleibt dann aber auch gar keine Zeit mehr. (AG/TF)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Mobilität



Mehr zur Marke BMW

Klimaschädliches KohlendioxidCO2-Flottenwert: BMW erreicht fast Niveau von Daimler

BMW hat den CO2-Grenzwert seiner Autos im Vorjahr in Europa um zwei Gramm reduzieren können. Mit einem Flottenwert von 124 g/km liegt man fast auf dem Wert von Daimler.


Auch Mini und Motorrad im PlusBMW mit Bestwert ins neue Jahr

BMW nimmt Kurs auf das nächste Rekordjahr. Auch Mini und die Motorradsparte konnten die Ergebnisse des Vorjahresmonats übertreffen.


Voraussichtlich ab zweiter JahreshälfteSkoda-Chefdesigner Kaban wechselt zu BMW

Skoda verliert seinen Chefdesigner Jozef Kaban. Der Tscheche wird voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte das Design der Kernmarke BMW verantworten, wie der Münchner Autobauer mitteilte.



Mehr aus dem Ressort

Lucas Di Grassi beim Formel E-Rennen in Marrakesch
Dritter WM-Lauf der Formel EBuemi siegt zum dritten Mal – Di Grassi auf dem Podium

Sebastien Buemi bestimmt die dritte Saison der Formel E nach Belieben. Beim dritten WM-Lauf verwies der der Titelverteidiger Jean-Eric Vergne und Abt Schaeffler Audi Sport-Pilot Lucas di Grassi auf die Plätze.


Ford Schlaglöcher
Experiment von FordSchlaglöcher mit Crowdsourcing umfahren

Schlaglöcher sorgen beim Fahrer nicht nur für einen Schreckmoment, sie können auch Schäden am Fahrzeug hervorrufen. Ford will nun mit einer Crowdsourcing-Technologie dafür sorgen, dass Schlaglöcher umfahren werden können.


Smart Annette Winkler neu Aufmacher
Nur noch E-Autos für NordamerikaSmart auf dem Weg zur reinen Elektromarke

In Nordamerika wird Smart ab Ende des Jahres keine Fahrzeuge mit Benzinantrieb anbieten. Man setzt dort ganz auf den emissionsfreien Antrieb. Vor diesem Hintergrund ist der weitere Weg der Daimler-Tochter klar: Smart wird perspektivisch nur noch E-Autos anbieten.