BMW schminkt beim 3er GT dezent nach

Neue Motorengeneration für Gran Turismo

Das Heck des 3er GT wirkt nicht so ausladend wie beim 5er GT.
Das Heck des 3er GT wirkt nicht so ausladend wie beim 5er GT. © BMW

BMW hat ein Jahr nach dem 3er nun auch die Gran Turismo-Variante dezent neu gestaltet. Neben optischen Retuschen wurden vor allem die Motoren auf sparsamer getrimmt.

BMW hat mit dem Gran Turismo den größten Vertreter der 3er-Familie überarbeitet. Der kleine Bruder des 5er GT erhielt dabei zarte optische Neuerungen und sparsamere Motoren.

Der 4,82 Meter lange 3er GT wurde laut BMW an Front und Heck sichtbar dynamischer gestaltet und serienmäßig mit LED-Scheinwerfern für Abblend- und Fernlicht sowie LED-Nebelscheinwerfern ausgestattet. Hinten bilden LED-Rückleuchten einen kraftvollen Abschluss.

Induktives Laden des Smartphones

Im Innenraum setzten die Designer mehr Chrom ein und bieten zudem neue Dekorhölzer, Farben und Lederausstattungen an. Zudem erhält der 3er GT die aktuellste Version des BMW Navigationssystems Professional, mit der die Bedienung noch intuitiver erfolgen soll.

Auch das Smartphone fährt nun komfortabler. Zum einen kann es an die Außenantenne angeschlossen, zum anderen in einer induktiven Schale kabellos aufgeladen werden.

Ganz neuer Motor im BMW 325d GT

Unter der Haube steht eine neue Efficient Daynamics-Motorenfamilie bereit. Die drei Benziner und fünf Diesel mit einem Leistungsband von 150 bis 326 PS sind mit TwinPower Turbo Technologie ausgerüstet. Unter den Aggregaten befindet sich mit dem 325d gar ein waschechter Neuling, während die anderen Vier- und Sechszylinder bereits beim Lifting des Serien-Dreiers vor einem Jahr zum Einsatz kamen. Insgesamt sind 18 Motor-, Getriebe- und Antriebsvarianten des BMW 3er Gran Turismo verfügbar, die bis zu 13,8 Prozent weniger gegenüber der abgelegten Motorengeneration verbrauchen sollen.

Die Modernisierungen lassen leichte Preiserhöhungen folgen. Das Einstiegsmodell, der 320i GT, kostet nun mindestens 38.550 Euro. (AG/TF)

Vorheriger ArtikelWissmann bleibt VDA-Präsident
Nächster ArtikelSkoda legt im ersten Quartal kräftig zu
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.