Antwort 7 zu den Fragen an den Autopapst im Mai 2016

Autopapst Andreas Kessler
Autopapst Andreas Kessler © autogazette

Frage von Alexandra Kraft:

Sehr geehrter Herr Kessler, mein Mann hat unbedachter Weise zu viel Öl in unseren VW Golf 3, Bj. 1995, geschüttet. Da zu Beginn der Fahrt nichts Auffälliges passierte, waren wir uns dessen nicht bewusst. Erst nach der Auffahrt auf die Autobahn und einer Beschleunigung auf über 100 km/h kam aus dem Auspuff dichter weißer Qualm. Natürlich sind wir wieder von der Autobahn runter und haben das Auto abgestellt. Der Verdacht lag nahe, dass zu viel Öl eingefüllt wurde. Ein Freund kam und hat uns geholfen. Das Öl wurde dann auch abgelassen. Der Wagen fuhr die erste Zeit ganz problemlos. Dann fing er an schlecht zu starten. Wir vermuteten die Zündspule, da dieses Problem schon einmal aufgetaucht war. Es brachte nichts. Das Auto orgelt und wenn der Schlüssel wieder zurückgedreht wird, scheint es, als wolle der Golf anspringen. Es klingt wie ein kurzes Schnurren. Nach mehrmaligen Versuchen springt er auch an. Seit neustem ruckelt er auch zu Beginn der Fahrt. Kurios ist, dass, solange es kalt ist, der Wagen sogar recht gut anspringt. Sobald die Sonne scheint, tauchen die Probleme schneller und intensiver auf. Da uns leider die finanziellen Mittel fehlen, um den Wagen einfach in eine Werkstatt zu bringen, frage ich Sie um Rat. Könnte der Kat Schaden genommen haben? Oder stehen wir sogar kurz vor ein Motorschaden? Ich danke Ihnen für jede Hilfe. Mit freundlichen Grüßen Alexandra Kraft

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das zu viel eingefüllte Öl ist wahrscheinlich durch die Kurbelgehäuse-Entlüftung in den Ansaugtrakt gedrückt worden und hat da alles „verölt“. Ich würde zunächst das ganze Ansaugsystem säubern, dann das Drosselklappenteil nochmals besonders mit einem speziellen Reiniger aus dem Zubehör reinigen und schließlich das Drosselklappenteil neu kalibrieren. Da in der Frage keine Details zum verbauten Motor standen, bin ich vom 1,6 l – Motor mit 75 PS ausgegangen....

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