Fragen an den Autopapst im April 2014

Autopapst Andreas Kessler
Autopapst Andreas Kessler © autogazette

Probleme mit dem Auto? Der Motor springt nicht an? Sie wissen nicht mehr weiter? Kein Problem! Autopapst Andreas Kessler hilft Ihnen weiter. Heute geht es um einen Volvo V70.


Frage von Ralph Sendel:

Guten Morgen Herr Kessler, ich bin gestern mit meiner Frau von Mecklenburg nach Amsterdam gefahren. Kurz vor Ankunft fing die ABS-Kontrollleuchte an und später die Aufforderung, dringend die Werkstatt aufzusuchen. Meine Frage: kann ich mit meinem Volvo V70 D5, Baujahr 2000, die 800 km nach Hause fahren und dort eine Werkstatt aufsuchen, die den Fehler ausliest? Mit freundlichen Grüßen R. Sendel

Zur Antwort 1

Frage von Anna K.:

Hallo Andreas! Ich habe nur das Beste von Dir gehört und hoffe sehr, dass Du mir helfen kannst. Es geht um meinen VW Golf V 1.4 TSI Tour, Erstzulassung Nov. 2007, 122 PS, 1390 ccm Hubraum, 4 Zylinder, Benziner. Das Auto ruckelt im Leerlauf permanent. Ich sag immer, mir kommt das vor wie Parkinson, man spürt das Ruckeln deutlich. Und ich bilde mir langsam ein, dass es ab und zu auch während des Fahrens ruckelt. Ursache: unbekannt! Historie: Ich habe das Auto vor über zwei Jahren aus erster Hand bei VW gekauft. Eineinhalb Jahre fuhr das Auto wie Butter. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich mich total auf die Sensor- und Fehlermeldung des Autos verlassen habe und nicht groß unter die Motorhaube geguckt habe. Dann plötzlich im Sommer 2013 war der Kraftstofffilter undicht, bemerkt an der Pfütze unterhalb des Tanks. Das Problem wurde erkannt und behoben. Ende Oktober 2013 piepte morgens plötzlich beim Losfahren mit dem kalten Auto der Alarm - sofort Motor aus, kein Kühlwasser! Und wirklich, beim Öffnen der Motorhaube war im Behälter kein Kühlwasser mehr zu sehen. Vorab hatte der Sensor aber nie zu wenig Kühlwasser beklagt und eine Warnung abgegeben. VW hat das Kühlsystem mit Druck geprüft und nichts gefunden. Angeblich könne das schon mal passieren, dass das Kühlwasser verdunstet. Ende November 2013 fahre ich abends von der Arbeit los Richtung Heimat und nach ca. fünf Minuten Fahrt stehe ich an einer Ampel und das Auto ruckelt plötzlich unglaublich stark, als würde er gleich absaufen. Ich bin sofort rechts rangefahren. Ich habe den ADAC geholt. Der Herr tippte auf die Zylinder (Köpfe oder Kolben). Jedoch wurde bei der Fehlerauslesung kein Fehler gefunden, der zum Problem passt! (bis heute nicht). Die Motorkontrollleuchte hatte kurz nach der ersten heftigen Ruckelei nur einmal kurz während der Fahrt geleuchtet und dann ist sie wieder erloschen. Ohne Fehlermeldung waren nun alle ratlos, es könnte alles sein... Das Einschicken des Steuerteils brachte übrigens auch kein Ergebnis. Der ADAC-Mann meinte aber, ich könne weiter mit dem Auto fahren, was ich bis heute ab und zu tue, aber ich habe ein sehr ungutes Gefühl dabei. Das Ruckeln im Leerlauf war am Anfang sehr systematisch, immer der gleiche Abstand, gleich stark. Mittlerweile ist das Ruckeln mal stärker, mal schwächer. Es kommt mir so vor, als hinge das auch etwas mit der Außentemperatur zusammen, stärker ruckeln, wenn es kalt ist, weniger stark, wenn es etwas wärmer ist. Ob es nun einen Zusammenhang zwischen Ruckeln und Kühlerwasser und Kraftstofffilter gibt, kann ich nicht beurteilen. Als ich das Auto neu hatte, sind mir ab und zu, ganz selten, ganz schwach Ruckler aufgefallen. Hier wurde mir aber damals gesagt, dass das normal ist, wenn man ein Auto kalt startet und sich die Systeme erstmal hochfahren. Ist es vielleicht ein chronischer Fehler, der mit der Zeit immer schlimmer wird? Ich bin verzweifelt. Kannst du helfen? Liebe Grüße Anna K.

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Frage von Krzysztof:

Hallo! Ich habe mir vor kurzem einen Mercedes CLK 320, Baujahr 1998, 140.000 Kilometer, gekauft. Das Auto lief bisher wirklich sehr gut, da der Vorbesitzer es scheinbar sehr geschont hatte. Dennoch habe ich mich letztens sehr erschrocken, da der Gute im Rückwärtsgang ab einer bestimmten Geschwindigkeit schlimme Geräusche erzeugt. Ich habe im Vorfeld gelesen, dass die Modelle bis 2000 oft einen konstruktionsbedingten Getriebeschaden haben können. Ansonsten hier jedoch keine Auffälligkeiten. Das Getriebe schaltet, wenn man das Auto aus der Geschwindigkeit von 60 km/h ohne zu bremsen ausrollen lässt, ohne zu ruckeln scheinbar mühelos runter. Ist das Geräusch (es ähnelt dem, das entsteht, wenn man bei einem Schaltwagen beim Schalten die Kupplung nicht ganz durchdrückt) ein Hinweis auf einen beginnenden Getriebeschaden und mit welchen Kosten muss ich in etwa rechen, um den Fehler zu beheben? An wen muss ich mich dafür im Raum Berlin am besten wenden? Fragen über Fragen. Vielen Dank und schöne Grüße Krzysztof

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Frage von W. Kühnbathildis:

Ich fahre einen VW Passat, 115 PS, Automatik, Baujahr 2003, 80.000 Kilometer. Im Juni 2013 wurden die Bremsen hinten erneuert, ca. vier Wochen später leuchtete beim Fahren die ESP-Kontrolllampe auf. Nach einem kurzen Stopp und Neustart blieb sie aus. Jetzt leuchtet die Kontrolllampe dauerhaft. Im Januar 2014 wurde der Schalter am Gaspedal erneuert, aber der Fehler besteht immer noch. Am 07.04. wurde der Fehler ausgelesen und gelöscht, aber die ESP-Kontrolllampe leuchtet nach wie vor.

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Frage von Wilke:

Hallo. Ich fahre einen Mercedes C 200 Sportcoupé, Baujahr 07.2001. Vorne habe ich die Querlenker wechseln lassen. Danach ließ ich in der Werkstatt die Spur einstellen. Nach ca. 100 km ging die ABS-Warnlampe an. Der Bordcomputer zeigt mir seitdem immer drei Fehler an, ABS, ESP und Bremskraftverstärker. Es geht seit ca. einem Jahr so, nur dass zwischendurch die Lampe des Öfteren ausgeht und für mehrere Kilometer zwischen einem und 50 km alles normal funktioniert. Was können Sie mir raten, außer bei den Freundlichen vorbei zu schauen?

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Frage von Karsten Schulze:

Ich fahre einen VW Golf VI. Beim Ölwechseln bzw. aufgießen wird mir von der VW-Markenwerkstatt immer zu viel Öl aufgekippt, d.h. der Ölstand ist immer über dem Maximumbereich des Ölstabs. Soll ich da handeln oder ist das akzeptabel? Mit freundlichen Grüßen Karsten Schulze.

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Frage von Helmut Hahn:

Sehr geehrter Herr Keßler, ich fahre einen VW-Tiguan 2.0 TDI mit manuellem 6-Gang Getriebe. Das Fahrzeug ist nun 2 Jahre alt und seit letztem Herbst hat sich bei einem Stand von ca. 25.000 km folgendes Problem eingestellt: Man stellt das Fahrzeug über Nacht ab und manfährt morgens los, es zeigt sich beim Anfahren ein Kupplungsrupfen, das nach einigen km und Anfahrten verschwindet. VW und der Vertragshändler weigern sich hier aktiv zu werden, obwohl es ein Garantiefall ist und wiegeln mit lapidaren Ausreden ab, wie z.B.: Es handelt sich um den Stand der Technik, es ist nur eine geringe Komforteinbuße, ein Austausch der Mitnehmerscheibe würde nur kurzfristig Abhilfe schaffen. Die letzte Aussage sagt mir jedoch, das es sich sehr wohl um ein technisches Problem handelt, das sich erst nach einiger Laufzeit zeigt. Wie kann man hier weiter vorgehen, da VW mauert und keine Lösung des Problems vorschlägt? Gibt es alternative Hersteller von Kupplungsbelägen? Diese Problematik scheint sehr verbreitet zu sein.

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Frage von C. Drechsler:

Hallo, bei meinem Ford Mondeo 2.0 TDCI Turnier, Baujahr 02/2002, rund 89.000 Kilometer, geht während der Fahrt der Drehzahlmesser immer wieder kurz auf null und wieder hoch auf die "tatsächliche" Drehzahl, dann blinkt die gelbe Motor-Kontrollleuchte und die Batterie-Kontrollleuchte und nach kurzer Zeit geht dann der Motor aus, er lässt sich nach kurzem Warten aber wieder einwandfrei starten ohne die oben genannten Probleme. Habe die Fehler auslesen lassen: U1900 - Kommunikation mit Wegfahrsperre - Funktionsstörung, P1665- Einspritzpumpe - Kommunikationsfehler, P1664 Einspritzpumpe – Fehlfunktion. P0191 Raildrucksensor - Außer Sollbereich. Vielleicht ist noch die "Vorerkrankung" meines Autos wichtig: Unrundes Laufen im Leerlauf. Die Ford-Werkstatt überprüfte alle Kabel und Stecker - ist aber alles in Ordnung. Meine freie Werkstatt denkt, dass es an der SG liegt. Haben Sie eine Ahnung, was kaputt sein könnte? Vielen lieben Dank schon mal im Voraus

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Frage von Bernt Hetzheim:

Hallo Herr Keßler, in die Kofferraummulde meines Chevrolet Trax bekomme ich mein Reserverad (kein Notrad, sondern ganz normale Sommer- oder Winterreifen) nicht hinein. Nur wenn ich die Luft rauslasse und mit etwas Gewalt, so dass der Reifen leicht eingedrückt ist. Kann der Reifen Schaden nehmen? Mit freundlichen Grüßen Bernt Hetzheim

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Frage von Schneider:

Hallo lieber Autopapst, ich bin Besitzer eines wunderschönen VW Käfers, Baujahr 1984, mit geringer Laufleistung ein wahres Schmuckstück! Der Wagen bereitet mir viel Freude, er hat jedoch seit einigen Wochen einen merkwürdigen Fehler. Sporadisch beginnt der Wagen unabhängig von der Last, d.h. Volllast oder Teillast an zu stottern bzw. an zu ruckeln. Egal ob im kalten oder warmen Laufbetrieb. Mittlerweile ist mein KFZ-Meister auch etwas ratlos, nachdem der Vergaser gereinigt, der Verteilfinger ausgetauscht worden ist, die Zündung als auch die Ventille neu eingestellt wurden, die Benzinpumpe ausgetauscht worden ist sowie die Kraftstoffzuführung kontrolliert wurde hat der Wagen nach wie vor diesen Fehler. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen! Mit freundlichen Grüßen Christian Schneider

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Frage von Damm:

Bei unserem Chrysler Voyager 3,3l V6 hat die Werkstatt einen Kompressionstest gemacht und herausgefunden, dass der vierte Zylinder keine Kompression hat. Kann man dies instantsetzen lassen mit wenig Geldaufwand oder muss ein neuer Austauschmotor eingesetzt werden? Uns ist der Chrysler zu schade, er hat sonst nix weiter an Reparaturen.

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Frage von Karl Zienert:

Hallo, Mein Ford Focus Turnier 1.8, 115 PS, Baujahr 1999, geht ab 4000 Umdrehungen mit der Drehzahl in den Keller bis hin zum Abwürgen. Immer öfters nimmt er beim Fahren kein Gas an und fängt zu ruckeln an, sprich, wenig bis gar keine Leistung, was jedoch nach kurzer Standzeit bei ausgeschaltetem Motor wieder kurzzeitig für 5 – 10 km behoben ist. Wenn ich den Fehlerspeicher auslesen lasse, ist der Fehler "Lambdasonde Bank 1 Gemisch zu mager". Ich habe mich mit mehreren Mechanikern jetzt schon ausgetauscht und die meisten bezweifeln eine defekte Lambdasonde. Was meinen sie?

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Frage von M. Simmen:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Wohnmobil auf Basis des Ford Transit, Bj. 2008. Ford schreibt einen Ölwechsel nach 20.000 Km bzw. nach einem Jahr vor. Wir fahren aber nur rund 5000 - 6000 km. Ist es möglich den Ölwechsel zeitlich zu strecken oder sollte besser jedes Jahr das Öl und der Filter gewechselt werden? Mit freundlichen Grüßen M. Simmen

Zur Antwort 13

Frage von K. Sönmez:

Sehr geehrter Herr Kessler, bei meinem Renault Espace, Bj. 98, leuchtet nach Einschalten der Zündung die Warnung für Airbag für ca. eine Minute auf, dann erlöscht es wieder. Während der Fahrt zeigt der Service keine Fehlermeldung. Was könnte das sein? Was wäre die Lösung? Vielen Dank und viele Grüße

Zur Antwort 14

Frage von Herrn Hochweber:

Hallo ich fahre einen Audi A3, 1.8 T, Benziner, Bj.: 2000, Schaltgetriebe. Mein Problem: Wenn ich das Lenkrad ein paar Mal nach links und rechts drehe und dann auf die Bremse drücke, habe ich keinen Druck mehr. Dann pumpe ich drei Mal, dann habe ich wieder Druck. Aber nur dann, wenn ich links oder rechts stark Lenke, sonst nichts Ich weiß nicht, was das ist. Mit freundlichem Gruß.

Zur Antwort 15

Frage von Sven Griesau:

Moin moin, habe mir im Jan. 2014 einen BMW 320i mit 150 PS, Bj. 08/2005 mit 75.000 Km gekauft. Leider musste ich jetzt feststellen, dass, wenn ich ein paar Minuten an der Ampel warte und wieder losfahre, aus dem Auspuff eine dicke blaue Wolke kommt. Dies beobachtete ich bei ca. 2000 Km nur drei Mal. Der Ölverbrauch liegt bei ca. einem Liter auf 2000 Km. Ansonsten fährt das Auto wunderbar. Der Verbrauch liegt bei 7,8 Litern auf 100 Km. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass bei der Laufleistung die Kolbenringe oder die Ventilschaftdichtungen verschlissen sind, ist nun meine Frage, ob es evtl.an der Kurbelwellenentlüftung liegen könnte. Ob der Vorbesitzer häufig Kurzstrecke gefahren ist, kann ich leider nicht sagen. Vielen Dank - Gute Fahrt !!!

Zur Antwort 16

Frage von Peter Dauskardt:

In meiner Zulassung ist die Reifengröße 165/70 R13 T79 eingetragen. Laut Hersteller könnte ich auch 175/65 R14T, o. H, 175/70R14T, 195/55R15V, Felgengroße 5, 5B13, 5,5J14, 6,5J15, aufziehen. Kann ich das tun? Oder müssen andere Größen dann in die ZL eingetragen werden. Danke Peter

Zur Antwort 17

Frage von Sieglinde Schwerin

Hallo! 1990 haben wir einen Volvo 480 ES (Automatik) neu gekauft und bis 2001 von Volvo warten lassen. Seit vier Jahren war dieser stillgelegt und stand in einer alten Garage (zugig und verdreckt) und nun möchte ich wieder den TÜV machen lassen. Er sprang sofort an und fährt wie eine Biene. Eigentlich brauchen wir keinen Zweitwagen, deshalb ist auch mein Mann dagegen. Aber so wie das Auto immer angesprungen ist, ob Winter, Sommer oder Starkregen täte es mir leid, dieses Auto zu verschrotten. D. h. ich würde es an einen Volvo 480- Sammler in Marwitz abgeben. Das ist auch der Grund, weshalb ich den Wagen nicht schon vor vier Jahren abgeben hatte, denn ein Ersatzteillieferant wohnt gleich im nächsten Dorf. Ich möchte einfach nur die Meinung des Autopaptes; so rund tausend Euro incl. Steuer und Vers. pro Jahr dürfte mir der Spaß kosten natürlich mit Eigenarbeit, ist das realistisch? Ich vergaß zu erwähnen, das es sich um einen roten Lack handelt, der sehr sehr stumpf geworden ist (Lackfehler?) und eine Neulackierung, zumindest sollte noch älter werden, schön wäre. Wir haben das Auto aus ökologischen Gründen höchstens einmal pro Jahr gewaschen und den Lack sowieso nie gepflegt. Der hohe Benzinverbrauch wäre auch noch ein Gegenargument, aber wir sind beide bereits Rentner, so dass die Fahrleistung nicht mehr ins Gewicht fällt. Herzlichen Dank im Voraus! Mit den freundlichsten Grüßen aus Bötzow Sieglinde Schwerin

Zur Antwort 18


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