1. Dezember 2016

Ssangyong Tivoli verpasst fünf Sterne Dreieinhalb Höchstwertungen beim EuroNCAP-Crashtest

Der Audi Q2 bewältigt den EuroNCAP-Crashtest mit Bravour
Der Audi Q2 bewältigt den EuroNCAP-Crashtest mit Bravour © EuroNCAP

Neben dem neuen Audi Q2 haben auch der Ford Edge und der Hyundai Ioniq den Crashtest vom EuroNCAP mit Bravour bestanden. Der neue Suzuki Ignis muss sich dagegen für fünf Sterne strecken.




EuroNCAP hat mit Audi Q2, Ford Edge, Hyundai Ioniq, Ssangyong Tivoli und Suzuki Ignis fünf neue Baureihen seinem Crashtest-Prozedere unterzogen. Drei Kandidaten haben fünf Sterne erreicht, in zwei Fällen gab es für die jeweiligen Basisausstattungen hingegen nur drei Sterne.

Ein tadelloses Fünf-Sterne-Ergebnis hat der Audi Q2 unter anderem dank eines grundsätzlich serienmäßigen Kollisionsverhinderers eingefahren. Auch in Hinblick auf Insassen- und Kindersicherheit zog sich der Ingolstädter souverän aus der Affäre.


Erhöhtes Verletzungsrisiko bei Ford und Hyundai

Ebenfalls fünf Sterne wurden für den Ford Edge vergeben. Auch hier ist ein Notbremsassistent grundsätzlich Teil der Serienausstattung. Allerdings besteht für Fondpassagiere und Kinder im Edge laut EuroNCAP ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Auch beim Hyundai Ioniq gab es volle fünf Sterne, da ein Notbremsassistent stets an Bord ist. Zudem attestiert EuroNCAP dem Koreaner ein hohes Maß an Insassensicherheit, wobei ein für Fondpassagiere erhöhtes Verletzungsrisiko aufgrund eines möglichen Submarining-Effekts moniert wurde.

Suzuki Ignis mit Notbremsassistent auf höchstem Niveau

Gut ausgestattet erhält der Ignis fünf Sterne
Gut ausgestattet erhält der Ignis fünf Sterne © Suzuki

Etwas durchwachsener waren die Ergebnisse für Suzuki Ignis und Ssangyong Tivoli. Beim 3,70-Meter-Floh Ignis zeigten sich erhöhte Belastungswerte beim Frontalcrash für Insassen auf beiden Reihen. Auch Kinder haben ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Für die Basisausstattung reichte es deshalb nur für drei Sterne, fünf Sterne bekommt das neue Suzuki-Modell allerdings, wenn der optionale Notbremsassistent an Bord ist.

Ebenfalls optional ist dieses Sicherheitsfeature für den Ssangyong Tivoli, der trotz dieser Technik jedoch nur vier Sterne erhielt. Ohne Kollisionsverhinderer gibt es aber wie beim Ignis nur drei Sterne. Hier wurden vor allem die Belastungen für Fondpassagiere beim Frontcrash und Mängel bei der Kindersicherheit kritisiert. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Sicherheit



Mehr zur Marke Audi

Durchsuchungen wegen DieselskandalRazzia bringt Audi-Chef Stadler in Bedrängnis

Nun hat der Dieselskandal Audi voll erfasst. Kurz vor der Jahrespressekonferenz fand beim Autobauer eine Razzia statt. Begründet wurde das von der Staatsanwaltschaft mit einem Betrugsverdacht.


Zweistelliges Wachstum in NordamerikaChinesischer Markt hält Audi weiter im Minus

Audi hat auch den zweiten Monat des Jahres im roten Bereich abgeschlossen. Allerdings konnte die Absatzschwäche im stärksten Einzelmarkt stark eingedämmt werden.


Kurz vor JahrespressekonferenzRazzia bei Audi wegen Dieselskandal

Die Staatsanwaltschaft München II hat kurz vor dem Beginn der Jahrespressekonferenz von Audi eine Razzia beim Autobauer Audi durchgeführt. Begründet wurde dies mit einem Betrugsverdacht im Dieselskandal.



Mehr aus dem Ressort

Keyless Mercedes neu Aufmacher
ADAC beklagt rückständige TechnikAutobauer ignorieren Diebstahl-Risiko bei Keyless-Systemen

Vor einem Jahr hat der ADAC auf Sicherheitsrisiken bei Keyless-Schließsystemen hingewiesen. Doch geschehen sei seither nichts, beklagt der Automobilclub, der 100 Modelle getestet hat.


Rettungsgasse neu Aufmacher dpa
Keine Rettungsgasse gebildetAutofahrer erschweren Rettungsdiensten die Arbeit

Eine Rettungsgasse kann Leben retten. Doch häufig bilden Autofahrer keine Rettungsgasse und erschweren so den Einsatzkräften ein schnelles Durchkommen zum Unfallort. So vergehen wertvolle Minuten für die Versorgung der Verletzten.


Notbremsassistent Lkw neu Aufmacher ADAC
Test des ADACNotbremsassistenten für Lkw stoppen zuverlässig

Der ADAC hat drei Notbremsassistenten in Lkws von Mercedes, MAN und Volvo getestet. Das Ergebnis: Sie stoppen zuverlässig und helfen so, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise deren Folgen abzumildern.