Abt verwandelt Audi S8 in Rennboliden

Flaggschiff mit 735 PS

Der Abt S8 Plus erreicht nach 3,5 Sekunden Tempo 100
Der Abt S8 Plus erreicht nach 3,5 Sekunden Tempo 100 © Abt

Der Audi S8 greift von Hause auf 605 PS zurück. Der Allgäuer Tuner Abt packt auf sein erstes Paket noch eine weitere Leistungssteigerung drauf.

Wem die serienmäßigen 605 PS des Audi S8 Plus nicht reichen, kann seit Frühjahr 2016 bei Abt eine Leistungssteigerung um 74kW/100 PS ordern. Immer noch nicht genug?

Kein Problem: Der Allgäuer Tuner hat nun sein Angebot um ein 541 kW/735 PS starkes Leistungspaket erweitert, welches bereits beim ABT RS6 „1 of 12“ zum Einsatz kam.

Abt S8 Plus mit 920 Newtonmetern

Die Maßnahmen für die Leistungssteigerung sind etwas umfangreicher als beim Tuning auf 519 kW/705 PS. Neben einem Steuergerät mit neuer Software von Abt werden ein Kabelsatz mit Halter und Zubehör, eine andere Schalldämpferanlage, eine Hochdruckpumpe sowie ein neuer Vorschalldämpfer montiert.

Resultat der Mühen ist neben den 735 PS noch eine Drehmomentanhebung auf 920 Newtonmeter. Statt der serienmäßigen 305 km/h setzt Abt die Höchstgeschwindigkeit auf 320 km/h herauf. Die Sprintzeit verkürzt sich zudem: Statt 3,8 Sekunden sind unter 3,5 Sekunden möglich.

24.000 Euro für die Leistungssteigerung

Wie bei Abt üblich, kann man allein die Leistungssteigerung ordern, für die rund 24.000 Euro aufgerufen werden. Wer noch etwas mehr investieren will und seine Leistungssteigerung auch optisch in Szene setzen will, kann außerdem bei Abt Felgen in 20, 21 oder 22 Zoll und eine Fahrwerkstieferlegung ordern. Hinzukommen rund 150.000 Euro für den Basis-S8 von Audi. (SP-X)

Vorheriger ArtikelHyundai: Aus Santa Fe wird Santa Fast
Nächster ArtikelSkoda Fabia Monte Carlo: Knallrotes Playmobil
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.