25. Juni 2016

Einzelstück V12 Vantage GT12 Roadster Aston Martins Antwort auf den Brexit

Der Aston Martin Vantage GT12 Roadster bleibt ein Einzelstück
Der Aston Martin Vantage GT12 Roadster bleibt ein Einzelstück © Aston Martin

Aston Martin kann der Brexit nichts anhaben. Die englische Nobelschmiede erfüllt Einzelwünsche und bringt mit dem V12 Vantage GT12 Roadster den extremsten Roadster in der Unternehmensgeschichte.




Aston Martin hat den bislang extremsten Roadster seiner Geschichte aufgelegt: Bei dem V12 Vantage GT12 Roadster handelt es sich um ein von der Abteilung Q angefertigtes Einzelstück, welches auf Kundenwunsch in einer neunmonatigen Projektarbeit für den Rennstreckeneinsatz optimiert wurde. Seinen ersten öffentlichen Auftritt feiert der Brit-Bolide auf dem Festival of Speed in Goodwood.

Bereits 2015 hat Aston Martin auf Basis des geschlossenen V12 Vantage S einen GT12 mit viel Rennsport-DNA aufgelegt. 100 Stück haben die Engländer von diesem Tracktool mit Straßenzulassung gebaut. Ein Kunde hatte nunmehr den Wunsch, dieses besonders sportliche Paket auch auf einen V12 Vantage Roadster S zu übertragen.


Aston Martin setzt auf Magnesium und Carbon

Wie das GT12 Coupé verfügt auch der Roadster über ein auf 600 PS erstarktes V12-Triebwerk, welches via Siebengang-Sportshift-III-Schaltung seine Kraft an die Hinterräder weiterleitet. Die Basisversion Vantage S muss mit 422 kW/573 PS auskommen. Neben der Leistungssteigerung hat Aston Martin einigen Aufwand betrieben, das Gewicht zu verringern.

So wurden viele Teile aus Magnesium oder carbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Letztere verleihen der Karosserie ein bulligeres Aerodynamik-Design, welches unter anderem Vorteile beim Abtrieb bietet. Die nach Aussage von Aston Martin klangvolle Auspuffanlage des GT12 wurde zudem aus Titan gefertigt. Schließlich wurde die Spur verbreitet und das Fahrwerk umfassend modifiziert, um vor allem die Handlingeigenschaften für den Rennstreckeneinsatz deutlich zu schärfen.

Die Frage nach dem Preis erübrigt sich

Bereits 325.000 Euro kostet die Basisversion
Bereits 325.000 Euro kostet die Basisversion © Aston Martin

Wie es sich für einen Aston Martin gehört, der die Q-Abteilung durchlaufen durfte, bietet der offene GT12 auch im Innenraum eine Reihe von individuellen Detaillösungen. Trotz aller Individualität und dem besonders sportlichen Trimm hat der Frischluft-Renner eine Straßenzulassung erhalten.

Die Frage nach den Kosten für ein solches Projekt dürfte für die Beteiligten von nachrangiger Natur gewesen sein. Ein derart umfangreich überarbeitetes Auto wird jedenfalls sehr teuer. Bereits das GT12 Coupé war mit 325.000 Euro um gut 145.000 Euro teurer als die Basisversion. Beim GT12 Roadster dürfte der Preis deutlich jenseits dieser Marke liegen. (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Neuwagen



Mehr zur Marke Aston Martin

Start der AMR-ProduktsparteAston Martin Vantage für die Rennstrecke

Aston Martin fährt mit den ersten Modellen der AMR-Serie vor. Der Vantage AMR greift dabei auf bis zu 603 PS zurück.


Limitierte Red Arrows EditionAston Martin Vanquish S hebt ab

Aston Martin würdigt die Flugshows der Royal Air Force. In der Kleinserie auf Basis des Vanquish S sind deshalb neben Rennanzügen und Koffersets auch noch Bomberjacken enthalten.


Neues SportlabelAston Martin Valkyrie: Gemacht für Extremsportler

Aston Martin hat auf dem Autosalon in Genf das Geheimnis um seinen Extremsportler gelüftet. Neben dem Valkyrie führen die Briten ein neues Sportlabel mit dem Namen AMR ein.



Mehr aus dem Ressort

Jaguar spendiert dem XE und XF zwei neue Benziner und einen Diesel
300 PS Leistung und AllradJaguar bringt neuen Top-Vierzylinder

Jaguar rüstet auf. Für seine Modelle XE, XF und F-Pace bietet der britische Autobauer einen neuen Topvierzylinder an. Das Aggregat leistet 300 PS und ist in Kombination mit Allradantrieb zu haben.


Der Renault Mégane R.S. kommt im ersten Quartal 2018 auf den Markt
Kompaktsportler feiert Premiere auf der IAARenault Mégane R.S. mit Allradlenkung

Renault stattet den Mégane R.S. mit der Allradlenkung 4Control aus. Der Kompaktsportler feiert auf der IAA Premiere, wird aber erst im kommenden Jahr in den Handel kommen.


Jaguar feiert am 13. Juli Premiere mit dem E-Pace
Kleines SUV feiert am 13. Juli PremiereJaguar steigt mit E-Pace eine Stufe tiefer

Jaguar erweitert das Portfolio an SUV. Nach dem erst im vergangenen Jahr vollzogenen Eintritt in das SUV-Segment fahren die Briten nun mit einem kleineren Vertreter vor.