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BMW R 1200 GS Adventure: Auf zu neuen Ufern
07. August 2006, 10:01
 | Die BMW R 1200 GS Adventure zeigt, was sie zu bieten hat. Und das ist eine Menge. Doch trotz ihrer wuchtigen Abmessungen bietet sie ein glänzendes Handling, wie unser Test zeigt. |
BMW R 1200 GS Adventure
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| Foto: Werk |
Von Frank Mertens
Mensch, ist die groß. Der erste Anblick der BMW R 1200 GS Adventure flößt Respekt ein. Klar, mit meinen 1,91 Metern gehöre ich zu den groß gewachsenen Motorradfahrern. Doch das neuste Modell der Münchner beeindruckt selbst Sitzriesen wie mich.
Respekteinflößende Maße
Kein Wunder: die Maße dieser Reise-Enduro haben es in sich. Länge: 2,25 Meter, Höhe (ohne Spiegel): 1,47 Meter, Breite: 95,5 Zentimeter. Wer die vom Zubehörspezialisten Touratech im Auftrag von BMW hergestellten Alu-Koffer montiert, verbreitert das Heck nochmals um gut 4,5 Zentimeter. Das sind Dimensionen, die beherrscht sein wollen. Von daher bin ich froh, dass die Sitzbank in zwei Höhen verstellbar ist. In der oberen Stellung beträgt die Sitzhöhe 91 Zentimeter, in der unteren - für die ich mich entscheide - 89 Zentimeter.
Nach der ersten Sitzprobe ist klar: einen Kauf dieses Big Bikes sollten sich deutlich kleinere Fahrer oder Fahrerinnen überlegen, wenn sie bei Ampelstopps nicht vergeblich mit beiden Füßen den Kontakt zu Straße suchen wollen. Ein sicherer Bodenkontakt ist allein schon wegen des Gewichts der R 1200 GS Adventure nötig: es liegt voll getankt bei stattlichen 256 Kilogramm - und das ohne Koffer und Zuladung. Die beiden Seitenkoffer und das Topcase verkraften zusammen 25 Kilo Gepäck. Die Montage der wasserdichten Koffer ist kinderleicht, dauert nur wenige Sekunden.
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