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BMW ruft Motorräder in Werkstätten
05. April 2006, 16:10, aktualisiert 05. April 2006, 16:44
 | BMW bittet seine Motorradkunden nach Informationen von Autonews24 wegen Problemen mit dem ABS in die Werkstätten. Betroffen davon sind rund 80.000 Halter. |
Die BMW R 1200 GS beim Bremstest Foto: Werk
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Von Frank Mertens
BMW ruft die Besitzer von rund 80.000 Motorrädern der K- und Boxer-Baureihe mit Teilintegral ABS in die Werkstätten.
Technische Lösung gefunden
Nachdem es Mitte des zurückliegenden Jahres in Einzelfällen zu einem Ausfall des elektrohydraulischen Bremskraftverstärkers und des ABS gekommen war, hat das Unternehmen nach Aussagen von BMW-Sprecher Jürgen Stoffregen in der Zwischenzeit «eine technische Lösung entwickelt», die den Ausfall des Systems auch unter den Besonderheiten - schnelle und harte Betätigung des Bremshebels, wie es bei Fahrsicherheitstrainings der Fall ist - verhindert.
«Im Zuge unseres Verbesserungsprozesses haben wir eine technische Änderung an der Hohlschraube der Handbremsarmatur vorgenommen», sagte Stoffregen am Mittwoch Autonews24. Diese Neuerung wird nach Stoffregens Worten bereits seit «ein paar Wochen in der Produktion verbaut. Da wir aber wollen, dass alle Kunden in den Genuss dieser technischen Neuerung kommen, haben wir uns zu dieser technischen Aktion entschlossen», sagte Stoffregen.
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