6. August 2017

Hohe Strafen drohen Alkoholtest im Ausland nicht ablehnen

Alkoholtests sollten im Ausland nicht abgelehnt werden
Alkoholtests sollten im Ausland nicht abgelehnt werden © GdV

Im Ausland sollten bei einem angeordneten Alkoholtest niemals deutsche Maßstäbe angelegt werden. Bei einer Ablehnung drohen je nach Staat Haftaufenthalte von bis zu acht Jahren.




Während man einen Atemalkoholtest bei einer Verkehrskontrolle in Deutschland recht gefahrlos ablehnen darf, warten im europäischen Ausland teils hohe Strafen, sollte man die Kontrolle verweigern. Der ADAC rät daher, immer auf den Test einzugehen.

In Österreich droht bei einer Ablehnung beispielsweise ein Bußgeld von 1600 bis 5900 Euro, außerdem gibt es ein Fahrverbot von sechs Monaten für den Alpenstaat.


Schweiz mit einkommensabhängigen Geldstrafen

In den Niederlanden wird das Verweigern eines Atem- oder Blutalkoholtest sogar als Straftat angesehen. Dort drohen 1000 Euro Strafe sowie ein neunmonatiges Fahrverbot. Noch drakonischer wird in der Schweiz bestraft. Hier warten eine einkommensabhängige Geldstrafe und bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe auf den Verweigerer.

In Luxemburg werden Bußgelder bis 10.000 Euro und Haftaufenthalte von bis zu acht Jahren verhängt. Frankreich bestraft Verweigerer mit einer Buße von 4500 Euro und/oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. In Italien werden 1500 bis 6000 Euro sowie bis zu zwölf Monaten Gefängnis fällig. (SP-X)



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