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Interview mit Saab-Retter Carsten Seifert: «Was will Hollywood ohne Saab machen?»26. Februar 2009, 10:09Seit einer Woche gibt es im Internet die Seite «Rescue-Saab.com». Mitgründer Carsten Seifert spricht im Interview mit der Autogazette über die Chancen der Aktion, Kundenloyalität und die Anwälte in John Grishams Romanen. Die Saab-Vertragspartner des Mobilformums Dresden versuchen seit dem 19. Februar die traditionsreiche schwedische Automarke vor dem Untergang zu bewahren. Dazu wurde nach einem «nächtlichen Brainstorming» der «Rescue Saab» gegründet und die Internet-Seite «Rettet Saab» gelauncht. Seither haben sich bereits über 9000 Fans der Marke dort registriert. «Wir wollen es mit Hilfe des Vereins schaffen, einen Investor zu finden und ihn zu unterstützen«, sagt Carsten Seifert, Gründungsmitglied des Vereins und Assistent der Geschäftsleitung des Mobilforums, der Autogazette. Kein PR-Gag Mehr zum Thema
Seifert glaubt, dass die Rettungsaktion durchaus erfolgreich sein kann. «Wir haben gut eineinhalb Millionen Saab-Fahrer in der Welt. Wenn jeder zwei Tankfüllungen spendet, sind wir schon bei 180 Millionen Euro. Das wäre doch schon einmal ein gutes Budget für den Start. Zudem haben wir 1500 Saab-Händler auf der Welt. Wenn jeder von denen 10.000 Dollar spendet, kämen 15 Millionen zusammen», so Seifert. Sollte das Projekt scheitern, würden die eingezahlten Beiträge wieder zurückgezahlt werden.
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