header linksheader logoheader rechts
nav headAutogazette.de
nav soft nav soft
Lesezeichen anlegen:
Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews

Klassiker des Autotunings:

Von der «Pommestheke» zum Kultmobil

28. Dezember 2009, 08:07
Pommestheke - ein getunter Mercedes

Das Tuning eines Autos kann zu einer peinlichen Sache werden. Wer zu sehr in die Bastelkiste greift, gerät dank monströser Heckflügel schnell in die Prolo-Ecke.

Pommestheke - ein getunter Mercedes
 
Foto: dpa

In einem getunten Auto herumzufahren, konnte in den Anfangsjahren des Tuning-Booms eine hochnotpeinliche Angelegenheit sein. Denn die ab den 70er Jahren angebotenen Bastler-Bausätze verwandelten so manch biederen Serien-Golf, -BMW oder -Mercedes dank monströser Heckflügel und «dicker Backen» in ein skurriles Krawallmobil. Doch was damals als prollig verschrien war, hat heute Kultcharakter: Die ersten Komplettumbauten gehen längst als Youngtimer durch und sind wegen ihrer Ausgefallenheit und geringen Stückzahl bei Liebhabern begehrt.

Nicht hoffähig«

Mehr zum Thema
  • Tarnkappenbomber auf Rädern
  • Schnellstes SUV der Welt
  • »Das ist eine Szene, die in den letzten Jahren immer interessanter geworden ist«, bestätigt Frank Wilke vom Marktbeobachter Classic Data in Castrop-Rauxel. »Noch vor gar nicht so langer Zeit galt Tuning im Klassiker-Bereich als «nicht hoffähig». Inzwischen sei das Thema «absolut etabliert», sagt Wilke - nicht zuletzt deshalb, weil die 70er- und 80er-Jahre-Autos weit verbreitet sind und man mit einem getunten Exemplar aus der Masse der 08/15-Youngtimer hervorsticht.

    Frank Wilke verweist in diesem Zusammenhang auf die Kotflügel-Verbreiterungen von Abt für den Ur-GTI oder die berüchtigten «Pommestheken»-Heckspoiler der Mercedes-Modelle von Koenig Specials. Auch die von Alpina veredelten BMW oder von verschiedenen Tunern verspoilerten Opel Manta zählen inzwischen zu Tuning-Klassikern.

    Bei Abt in Kempten ist man noch heute stolz auf den «Breitbau»-Golf von 1982, mit dem das Tuning-Geschäft laut Sprecher Florian Büngener Anfang der 80er Jahre erst so richtig losging. Auffälligstes Merkmal des brettharten Fahrzeugs auf Basis des Ur-GTI von Volkswagen sind weit ausgestellte Radhäuser, in denen 13-Zoll-Räder mit 205er-Walzen steckten. Unter der Haube montierte Abt einen Abgasturbolader, der dem Vierzylinder-Motor statt der werksseitigen 81 kW/110 PS satte 120 kW/163 PS einblies.


     SEITEN  1  2 Weiter 
    line
    line
        
    line
    drucken » Artikel drucken
    line
    drucken » Artikel versenden
    line
    Mehr im Ressort
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    greyline
    Partnerlinks
    • Goodwheel.de
    • Reifen
      Shop für Sommer- und Winterreifen führender Marken.
    greyline greyline greyline
    greyline