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Klassiker des Autotunings: Von der «Pommestheke» zum Kultmobil28. Dezember 2009, 08:07Das Tuning eines Autos kann zu einer peinlichen Sache werden. Wer zu sehr in die Bastelkiste greift, gerät dank monströser Heckflügel schnell in die Prolo-Ecke. In einem getunten Auto herumzufahren, konnte in den Anfangsjahren des Tuning-Booms eine hochnotpeinliche Angelegenheit sein. Denn die ab den 70er Jahren angebotenen Bastler-Bausätze verwandelten so manch biederen Serien-Golf, -BMW oder -Mercedes dank monströser Heckflügel und «dicker Backen» in ein skurriles Krawallmobil. Doch was damals als prollig verschrien war, hat heute Kultcharakter: Die ersten Komplettumbauten gehen längst als Youngtimer durch und sind wegen ihrer Ausgefallenheit und geringen Stückzahl bei Liebhabern begehrt. Nicht hoffähig« Mehr zum Thema
»Das ist eine Szene, die in den letzten Jahren immer interessanter geworden ist«, bestätigt Frank Wilke vom Marktbeobachter Classic Data in Castrop-Rauxel. »Noch vor gar nicht so langer Zeit galt Tuning im Klassiker-Bereich als «nicht hoffähig». Inzwischen sei das Thema «absolut etabliert», sagt Wilke - nicht zuletzt deshalb, weil die 70er- und 80er-Jahre-Autos weit verbreitet sind und man mit einem getunten Exemplar aus der Masse der 08/15-Youngtimer hervorsticht.
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