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Opel Insignia 2.8 4x4 Sports Tourer: Von Spaß und Durst

24. November 2009, 07:07
Der Opel Insignia Sports Tourer 4x4
  • Foto: press inform
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  • Der Opel Insignia Sports Tourer 4x4

Die Wolken über Rüsselsheim wollen auch nach Monaten des Hin und Her nicht verschwinden. Da bleibt der größte Lichtblick in der neuen Opel-Zentrale der Insignia - eines der aktuell besten Autos der Mittelklasse.


Von Sebastian Viehmann und Stefan Grundhoff

Bei Opel ist man stolz auf den Insignia. Tatsächlich ist die Mittelklasselimousine das Eindrucksvollste, was Opel je auf vier Reifen gestellt hat. Diese Rolle gibt insbesondere der 4,91 Meter lange Insignia 2.8 V6 4x4 Sports Tourer - das Edelste, was man derzeit mit einem Blitz im Kühlergrill bekommt. Das zeigt auch unser Dauertest nach einem knappen halben Jahr. Ein Mittelklassemodell mit einem 2,8 Liter großen Sechszylinder, Automatikgetriebe und Allradantrieb ist an sich nichts Besonderes. Doch was bei Audi, Volvo, BMW oder Mercedes zur Normalität gehört, ist bei den Rüsselsheimern allemal ungewöhnlich. Die meisten Insignia-Kunden entscheiden sich zwar für einen Kombi, der mittlerweile Sports Tourer heißt. Doch wenn schon ein Insignia, dann auch einen Diesel, der Sparsamkeit, ansprechende Fahrleistungen und einen günstigen Preis unter einen Hut bringt. Neben der Sportskanone OPC zeigt der Insignia 2.8 V6 Turbo 4x4 gerade als Kombiversion Sports Tourer, das es auch anders geht. Es gibt beim Opel-Topmodell die bekannten Stärken wie das überzeugende Fahrwerk, ein gutes Raumangebot und eine Reihe netter Ausstattungsdetails. Doch im Vergleich zu seinen zahmen Brüdern hat der Kombi 191 KW / 260 PS unter der Haube. Dass kann Sportwagen oder dynamisch motorisierte Limousinen der Oberklasse auf der Autobahn schon einmal in Staunen versetzen, wenn der alles andere als auffällige Insignia auch bei Tempo 230 auf der Autobahn keine Anstalten macht, auf die rechte Spur zu wechseln.

Verpuffende Kraft

Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: 0 auf 100 km/h in gemessenen 7,7 Sekunden und eine wenn auch mühsam erreichte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Sechszylinder läuft leise und zurückhaltend. Doch die Kraftentfaltung muss in dieser Klasse dynamischer sein. Gerade die Abstimmung mit der trägen Sechsgangautomatik ist alles andere als optimal. Ein gutes Stück der Motorleistung verschwindet gerade bei kraftvollen Beschleunigungsvorgängen im Getriebewandler. Da verpuffen auch die 350 Nm maximales Drehmoment, die Dank der Aufladung bereits ab 1.900 U/min zur Verfügung stehen.


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