Mini E:
Spannung pur
21. November 2008, 06:08
 | Mini schickt seine Elektroversion nach Los Angeles und New York. Trotz Platzmangels ist der Zweisitzer sehr begehrt. |
Leise nicht nur im Stehen
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| Foto: BMW |
Rückbank fällt weg
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Agil trotz 300 Kilogramm mehr
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| Foto: BMW |
Da der Mini bekanntermaßen ein echtes Singleauto ist, fällt der Wegfall der ohnehin wenig bequemen Rückbank nicht allzu sehr ins Gewicht. Viel Platz im Kofferraum gibt es jedoch nicht. Für Fahrspaß sorgen 150 kW / 204 PS aus 5088 Akkuzellen und eine Reichweite von 200 bis 250 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf knapp 160 km/h abgeregelt. 0 auf 100 km/h in 8,2 Sekunden machen jedoch einfach Freude am sparen. Nur einfach so im Verkehr auf den mächtigen US-Highways mitrollen - ebenso kein Problem wie im Stau auf dem Santa-Monica-Boulevard Richtung Osten.
Doch der Fuß sollte immer auf dem Gaspedal bleiben. Nur rollen lassen ist nicht. Sobald der Fahrer das Gaspedal lupft, springt ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo der Bremsgenerator des Mini E an. Er sorgt mit einer Verzögerung von 0,25 g dafür, dass die Rekuperation möglichst viel Energie wieder zurück in den Lithium-Ionen-Akkupack hinter den Frontsitzen speist. Im Stadtverkehr können so rund 75 Prozent aller Verzögerungsvorgänge ohne Hilfe der Bremsanlage absolviert werden. Eine intensive Rückgewinnung dieser Bewegungsenergie durch den Motor führt zu einer Erhöhung der Reichweite um bis zu 20 Prozent. Manuell bremsen muss der Pilot in der Realität nur dann, wenn er an einer Kreuzung oder im Stau komplett zum Stillstand kommen will. Nach ein paar Meilen im Innenstadtverkehr von Los Angeles hat man sich daran gewöhnt.
Hohe Monatspauschale
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In zweieinhalb Stunden wieder aufgeladen
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| Foto: BMW |
«An individueller Mobilität führt kein Weg vorbei», so BMW-Strategie-Vorstand Friedrich Eichiner, ?der Mini E ist nicht nur irgendeine Technikidee, sondern ein Testballon, auf dem wir aufbauen wollen. Dazu brauchen wir die Erkenntnisse auf dem Feldversuch hier in Kalifornien.? Bereits jetzt scharren mehr als 10.000 US-Interessenten in Kalifornien, New York und New Jersey mit den Hufen. Die sehen sich als Pioniere des Elektroantriebs und scheuen auch die vergleichweise hohen Kosten nicht.
Schließlich kostet der Elektro-Mini im Leasing eine satte Monatspauschale von 850 Dollar. Die monatliche Leasingrate umfasst bei Bedarf einen technischen Service einschließlich aller notwendigen Wartungsarbeiten sowie den Austausch von Verschleißteilen.
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