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Quo vadis, Altauto

10. August 2007, 10:25
Altauto
  • Foto: dpa
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  • Altauto

Die Trennung fällt schwer, ist jedoch unvermeidlich. Aber was tun, wenn die letzte Stunde des treuen Weggefährten geschlagen hat?


Jahrelang hat der Wagen gute Dienste geleistet, doch die Trennung ist wohl unvermeidlich. Immer öfter bockt er jetzt, springt morgens nicht mehr an. Außerdem werden in immer kürzeren Abständen größere Reparaturen fällig - das geht ins Geld. Dazu kommt der Rostfraß, der sich an Kotflügeln und Türen schier unaufhaltsam breit macht. Es ist Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, die alte Karre möglichst ohne viel Verlust los zu werden.

Die Entsorgung ihres «Alten» ist für Autobesitzer erheblich einfacher geworden. Denn seit 1. Januar 2007 müssen nach Angaben des Bundesumweltministeriums in Berlin die Hersteller alle Altfahrzeuge ihrer Marke vom Letztbesitzer gratis zur umweltgerechten Entsorgung entgegennehmen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Auto vor der Rückgabe nicht ausgeschlachtet worden ist. «Alle wesentlichen Teile, also Motor, Karosserie, Fahrwerk und dergleichen, müssen vorhanden sein», erklärt Gerd Lottsiepen vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Berlin.

Rückgabe beim Vertragshändler oder Entsorgungsbetrieb

Der Ansprechpartner für die Rückgabe ist der Vertragshändler des Herstellers in der Nähe des Wohnortes. Nimmt er den Wagen nicht selbst entgegen, muss er dem Besitzer einen anerkannten Entsorgungsbetrieb nennen, mit dem er in der Region zusammenarbeitet. Nach Annahme des Altfahrzeugs stellt der Händler oder der Entsorger dem Letztbesitzer laut Lottsiepen einen Entsorgungsnachweis aus. Dieser wird für die Abmeldung und endgültige Stilllegung des Autos bei der Zulassungsstelle benötigt.

Doch unter finanziellen Gesichtspunkten ist die Schrottpresse nicht immer die beste Wahl. Für Gerd Lottsiepen ergibt die Entsorgung nur bei Altfahrzeugen mit sehr geringem Restwert Sinn. Wagen, die noch etwas mehr wert oder bei Bastlern begehrt sind - zum Beispiel als Teilelieferant zum Ausschlachten -, könnten noch zu akzeptablen Preisen verkauft werden, sagt Maximilian Maurer vom ADAC in München.


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