|
Pkw-Kosten erreichen neuen Höchststand
27. November 2007, 13:49
 | Neufahrzeuge werden immer teurer. Und auch die Kosten für den Unterhalt eines Fahrzeugs schrauben sich auf immer neue Rekordhöhen. |
Neue Audis warten auf die Auslieferung
|
| Foto: dpa |
Für Manager der Autohersteller ist der Blick auf die monatlichen Zulassungsstatistiken zu einem unangenehmen Erlebnis geworden: Seit Jahren sinken die Zahlen der Neuzulassungen. Doch während die Hersteller versuchen, mit ständig neuen Modellen das Begehren der Käufer zu wecken, wird ein Problem ausgeklammert - dass nämlich die Anschaffung eines Autos ebenso wie der nötige Unterhalt für manche Menschen kaum noch erschwinglich ist.
Durchschnittspreis bei 24.953 Euro Es gibt viele Fakten und Zahlen, die deutlich machen, dass das Auto zu einem immer stärkeren Kostenfaktor geworden ist. Gerade im Hinblick auf die sinkende Zahl der Neufahrzeuge wird dies auch an den Preisen deutlich: «Der Durchschnittspreis eines Neuwagens liegt im Jahr 2007 bei 24.953 Euro», sagt der Automobilforscher Prof. Ferdinand Dudenhöffer vom Prognoseinstitut B&D Forecast in Leverkusen. Das entspricht einem Anstieg um 6,5 Prozent gegenüber den Forderungen im Vorjahr - und einem neuen Rekordniveau. Über einen Fünfjahreszeitraum hat sich damit laut B&D Forecast der Neuwagen ohne Zusatzausstattungen um 2753 Euro oder 12,4 Prozent verteuert.
Dieser Durchschnittspreis bedeutet jedoch nicht, dass sich private Käufer wirklich Fahrzeuge dieser Kategorie leisten. Vielmehr werden immer weniger Neufahrzeuge von Privatleuten gekauft. Das Gros der Zulassungen machen heute Firmenwagen aus - und die gehören nicht selten zu einer gehobeneren Kasse. Im ersten Halbjahr 2007 lag der Anteil der sogenannten gewerblichen Autokäufer an den Neuzulassungen bei 62,4 Prozent. Im Jahr 2004 waren es noch 52,5 Prozent gewesen.
|